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SINDA - Science driven improvement of nuclear data

Beschreibung

Mehr Informationen finden Sie auf pmf.uns.ac.rs

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2022 - 31.12.2023

Förderorganisation

  • Deutscher Akademischer Austauschdienst
SECop@HMC - A standardized interface for sample environment metadata and control - SECoP integration into experiment control systems:

Beschreibung

This project will develop metadata standards for typical SE devices in large-scale facilities (photons, neutrons, high magnetic fields). A second focus is the mapping of SECoP metadata standards to a uniform SE vocabulary for standardized metadata storage.

-Standardize the provision of metadata for SE equipment;
-Ease the integration of new and user-built SE equipment into experiments
-Providing sufficient SE metadata for reuse and interoperability of the data;
-Establish SECoP as a common standard for SE communication by integrating the protocol into

This project is funded by the Federal Ministry of Education and Research (BMBF).

Koordination

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.01.2022 - 01.02.2024

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
TUBE - XRD Invest
DAPHNE4NFDI - DAten aus PHoton- und Neutronen Experimenten für NFDI

Beschreibung

Synchrotron- und Neutronenstreuung wird für sehr viele verschiedene Wissenschaftsfelder angewendet. Diese sehr verschiedenen Nutzer sind dabei gemeinsam vom steigenden Bedarf an schneller Datenanalyse betroffen, welcher ein effizientes Forschungsdaten- Management erfordert. Die Komitees Forschung mit Synchrotronstrahlung und Forschung mit Neutronen arbeiten als Repräsentanten dieser Nutzergemeinden seit Jahren zusammen und stellen sich hier gemeinsam den Herausforderungen der digitalen Transformation. Das Konsortium DAPHNE vereint nun das breite Spektrum an Synchrotron- und Neutronen-Techniken und die mehr als 5.000 Wissenschaftler in Deutschland, welche tausende von Experimenten jährlich an den Photonen- und Neutronenquellen in den verschiedensten Disziplinen durchführen, bezüglich der Datenproduktion und Datenverarbeitung. Die aktuellen technischen Entwicklungen beeinflussen diese Nutzergemeinschaft dabei grundlegend, sowohl hinsichtlich der Bewältigung von rasant steigenden Datenmengen als auch durch die steigenden Datenraten, z.B. in Folge der höheren Brillianz der Quellen (Freie-Elektronen- Laser, neue Speicherringe und Neutronenquellen) oder schnellerer sowie größerer Detektoren modernster Bauart. DAPHNE bringt die Nutzer und Betreiber der Großforschungseinrichtungen für Photonen-und Neutronenforschung jetzt in neuer Weise zusammen: Um den Herausforderungen im Bereich Daten-, Metadatenmanagement und hoher Datenraten zu begegnen, werden Lösungen für große wissenschaftliche Experimente gemeinsam mit der Nutzergemeinde entwickelt. Dafür entwickelt DAPHNE die folgende Infrastruktur: 1. Verbesserung der Metadatenerfassung durch nutzer-initiierte Online- Logbücher, welche mit der Datenerfassung vernetzt sind und damit einen deutlich weitreichenderen Informationsgehalt über die Experimente als derzeit ermöglichen. 2. Erstellung eines Kataloges (Repository) für die von der Gemeinschaft erzeugten Daten und Analysecodes sowie von neuen Referenzdatenbanken für publizierte Ergebnisse, um eine erneute spätere Nutzung von Daten und Auswertungs-Software innerhalb der Gemeinde zu ermöglichen. Wo immer möglich, sollen die Einträge in den Katalogen und Datenbanken mit den Quellen der Roh- bzw. reduzierten Daten verknüpft werden. 3. Entwicklung, Kuration und Verwendung von nutzerentwickelten Analyse-Tools über die Infrastrukturen der Großforschungszentren, so dass alle Nutzer die Auswertungen, welche von den „Power“-Nutzergruppen durchgeführt wurden, nachvollziehen und von ihnen profitieren können. Die traditionell sehr enge Kooperation sowohl zwischen den Nutzergemeinden als auch zwischen Nutzern und Zentren treibt die wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen an den Großforschungseinrichtungen schon bisher voran. Durch die starke internationale Vernetzung der Nutzer von Großforschungseinrichtungen werden die Ergebnisse von DAPHNE in die gesamte europäische Landschaft ausstrahlen.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 460248799.

Weitere Informationen finden Sie auf gepris.de und auf der Projektwebseite sni-portal.de sowie hier

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.10.2021 - 30.09.2026

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Oberflächenmodifikation von Lithium-Batterie-Anoden mit multifunktionalen Block-Copolymeren

Beschreibung

Die Lithium-Metall-Anode gilt aufgrund ihrer außergewöhnlichen Kapazität und ihres niedrigsten elektrochemischen Potentials als eines der vielversprechendsten Anodenmaterialien der nächsten Generation. Dennoch verursachen die Bildung und das übermäßige Wachstum von Lithium-Dendriten eine Reihe von nachteiligen Folgen. Dieser kann in den Separator eindringen und so ernsthafte Sicherheitsrisiken verursachen und die Bildung von totem Lithium induzieren, was den coulombischen Wirkungsgrad beeinträchtigt. Drastische Volumenänderungen neigen dazu, die feste Elektrolyt-Grenzschicht zu zerstören und die zyklische Stabilität zu verschlechtern. Diese Nachteile behindern die praktische Anwendung der Lithium-Metall-Batterie ernsthaft. Daher wird in diesem Projekt vorgeschlagen, multifunktionale PDMS-basierte Blockcopolymere und ihre organischen/anorganischen Nanohybride zu verwenden, um die Oberfläche der Lithium-Metall-Anoden zu modifizieren. Die PDMS-basierten Blockcopolymere zeichnen sich durch zahlreiche Vorteile aus, wie z.B. gute elastomere Eigenschaften, ausgezeichnete Lithium-Affinität, hervorragende chemische Inertheit, Fähigkeit zur Strukturmodifikation und gute Verarbeitbarkeit der Lösung. Zudem können sie über einen Mikrophasen-Trennprozess nanoskalige Strukturen auf der Lithium-Metalloberfläche bilden. Die Struktur und Eigenschaft der Lithium-Metall-Grenzfläche wird modifiziert, wobei die Bildung und das Wachstum von Lithium-Dendriten unterdrückt und die Strukturstabilität der Festelektrolytgrenzschicht verbessert wird. Mit dieser Strategie wird die elektrochemische Leistung der Lithium-Metall-Anode effektiv verbessert. Durch dieses gemeinsame deutsch-chinesische Projekt werden die Studien zur Oberflächenmodifikation und zur Geräteleistung mit fortschrittlichen Ex-Situ- und In-Situ-Streutechniken (Röntgen- und Neutronenstreuung) kombiniert. Es werden die Methoden zur zuverlässigen Oberflächenmodifizierung der Lithium-Metall-Anoden mit multifunktionalen Blockcopolymeren etabliert. Es wird eine gute Kontrolle über die Struktur und die Eigenschaften der oberflächenmodifizierten Lithium-Metall-Anoden-Grenzfläche erreicht. Die Struktur-Leistungs-Korrelation der oberflächenmodifizierten Lithium-Metall-Anode wird bestimmt und der zugrunde Mechanismus wird ermittelt. Die Umsetzung des Projekts wird eine solide wissenschaftliche Grundlage für die praktische Anwendung von Lithium-Metall-Batterien schaffen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 448754737.

Koordination

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.09.2021 - 31.08.2024

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
GNeuS - Global Neutron Scientists

Beschreibung

“Global Neutron Scientists” (GNeuS) ist ein H2020-MSCA-COFUND-2020-Projekt des Marie-Sklodowska-Curie-Aktionsprogramms im Rahmen der Horizont 2020-Förderlinie “Wissenschaftliche Exzellenz”.
Das Förderprogramm zielt darauf ab, Exzellenz in der Ausbildung, Mobilität und Laufbahnentwicklung von Forschern zu fördern und so die besten Praktiken der Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen zu verbreiten.

Weitere Informationen finden Sie hier:
nmi3.eu
cordis.europa.eu

Koordination

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.09.2021 - 30.09.2026

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No H2020-MSCA-COFUND-2020 GA-ID: 101034266 .

Positron injection and trapping for positron-electron pair plasma creation

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.08.2021 - 31.07.2024

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
CAESAR - Entwicklung von Hochenergie-Lithium-Ionen-Batteriezellen für mobile Anwendungen

Beschreibung

Verbundvorhaben: CAESAR – Entwicklung von Hochenergie-Lithium-Ionen-Batteriezellen für mobile Anwendungen durch Kombination von hochinnovativen Nickel-reichen Kathodenmaterialien und Silicium-dominanten Anoden; Teilvorhaben: Entwicklung innovativer Elektrodenmaterialien und Erarbeitung von Skalierungsstrategie.

Hauptziel des Projektes ist die Entwicklung neuer Hochenergie-Lithium-Ionen-Zellen auf der Basis hochkapazitiver Anoden- und Kathodenmaterialien entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Materialentwicklung bis zur Validierung von Prototypen für mobile, industrielle Anwendungen wie im Forst- und Garten-Powertool-Segment, sowie die Abschätzung der Einsatzpotenziale für stationäre Energiespeicher. Das Projekt zielt dabei neben der Erreichung der technischen Ziele (z.B. bzgl. Energiedichte und Zyklenstabilität) klar auf die Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Material- und Zell-Produktion (Formate: CoinPower®-, 21700- sowie 5 Ah-Pouchzellen) unter seriennahen Bedingungen und deren Implementierung in anwendungsnahen Prototypen ab.

Weitere Informationen unter enargus.de

Dieses Verbundvorhaben wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz – Projektnummer 03EI3046F.

Koordination

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2021 - 30.06.2024

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
In-Situ Defect Spectroscopy of Al Welds During Mechanical Load Using a Scanning Positron Microbeam

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.06.2021 - 31.05.2024

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
In situ Untersuchungen von Keimbildungs- und Wachstumsprozessen bei niedriger Temperatur während des Hochleistungs-Impuls-Magnetron-Sputterns

Beschreibung

In den letzten Jahren hat Hochleistungs-Impuls-Magnetron-Sputtern (HiPIMS) in Forschung und Industrie zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. Bei HiPIMS wird das Target mit kurzen, extrem intensiven Pulsen versorgt. Die mittlere Leistung ist mit der konventionellen Magnetronsputterns (MS) vergleichbar, um die Integrität des Targets zu erhalten. Unter diesen Bedingungen ist der gesputterte Metalldampf zu über 70 % ionisiert, etwa zwei Größenordnungen höher als bei MS. Die Beschleunigung der Ionen im Plasmapotential oder durch externe Vorspannung ermöglicht die Abscheidung von Schichten mit höherer Härte, Dichte, Brechungsindex, Leitfähigkeit und besserer Haftung. Die hohe Energie pro Teilchen und die lokale Wärmefreisetzung bei der Rekombination von Ionen und Elektronen auf dem Substrat ermöglichen die Abscheidung von kristallinen, auch metastabiler Phasen, bei weit niedrigeren Temperaturen als durch das thermische Gleichgewicht definiert oder als bei herkömmlichem MS erreicht. Die durchschnittliche Energie, die das Substrat erreicht, ist niedriger als bei normalem MS, was die Erwärmung des Substrats deutlich verringert. Daher ist HiPIMS sehr interessant für die Abscheidung hochwertiger Filme auf Polymeren und wärmeempfindlichen Substraten, die keine Wärmebehandlung während oder nach der Abscheidung erlauben. Trotz des schnell wachsenden Interesses ist wenig über die Keimbildungs- und Wachstumsprozesse bei niedrigen Temperaturen während HiPIMS bekannt, und es liegen keine in-situ-Untersuchungen vor. Im vorliegenden gemeinsamen Antrag planen wir, die Filmbildung während HiPIMS auf wärmeempfindlichen Substraten bei niedrigen Temperaturen zu verstehen: Keimbildung, Wachstum, Kristallisation und Kornstrukturentwicklung. Unser Ansatz basiert auf Echtzeit-Untersuchungen mit Synchrotron basierter Röntgen-Kleinwinkelstreuung unter streifendem Einfall mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung. Wir haben bereits eine Zeitauflösung auf der sub-ms-Skala, der Skala der Einzelpulse in HiPIMS, demonstriert. Simultane Weitwinkelstreuung ermöglicht die in-situ-Messung von Phasenbildungs- und Transformationsprozessen. Die Echtzeitmessungen werden durch Strukturuntersuchungen mit hochauflösender Elektronen- und Rasterkraftmikroskopie, Röntgen-Photoelektronenspektroskopie, optischer Spektroskopie und Charakterisierung der funktionellen Dünnschichteigenschaften ergänzt. Aufgrund des fundamentalen wie auch technologischen Interesses werden wir die Abscheidung von Au und Ag als metallische Systeme und von TiO2 und MoO3 als Oxide untersuchen. Vor der Untersuchung der komplexeren Filmbildungsprozesse auf ausgewählten Polymeren werden wir Si als Referenzsubstrat verwenden. Zum Vergleich planen wir, konventionelles MS durchzuführen. Die Materialkombinationen sind im Hinblick auf verschiedene Anwendungen in organischer Photovoltaik und Photokatalyse ausgewählt; die entsprechenden Eigenschaften der geputterten Schichten werden in den Bauelementen untersucht.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 459798762.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.04.2021 - 31.03.2024

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Neutronographische Eigenspannungsanalysen an mehrphasigen Werkstoffzuständen bei Vorliegen von Gradienten des dehnungsfreien/-unabhängigen Gitterparameters d0

Beschreibung

Gegenstand des hier beantragten Vorhabens bildet die Entwicklung einer Mess- und Auswertestrategie zur zerstörungsfreien Analyse von oberflächennahen Eigenspannungsverteilungen bei Vorliegen von Gradienten des dehnungsunabhängigen Gitterparameters d0 mittels Neutronendiffraktion. Wichtig ist dies insbesondere bei der Analyse von einsatzgehärteten oder nitrierten Stählen. Basis für die Untersuchungen bildet eine in bereits erfolgreich abgeschlossenen Projekten etablierte Methodik zur zerstörungsfreien Bestimmung oberflächennaher Eigenspannungstiefenverteilungen, die auf dem Eintauchen des nominellen Neutronenmessvolumens in die Probenoberfläche beruht. Im Zuge der Anwendung dieses Verfahrens auf lasergehärteten Proben sind begründete Zweifel an der gängigen Vorgehensweise zur Bestimmung des Gitterparameters für den dehnungsfreien Zustand d0 gekommen. Im vorliegenden Forschungsvorhaben sollen grundlegende Untersuchungen zum Einfluss von phasenspezifischen Mikroeigenspannungen auf den Referenzwert d0 insbesondere beim Vorliegen von chemischen Gradienten durchgeführt werden. Hierzu werden definierte Eigen- und Lastspannungszustände für mehrphasige Werkstoffzustände bei Variation des Phasenanteils anhand von Duplexstählen analysiert. Im Weiteren erfolgt die Übertragung der Erkenntnisse auf Werkstoffzustände, bei denen zusätzlich ein oberflächennaher chemischer Gradient auftritt. Modellwerkstoff ist hier ein einsatzgehärter Stahl mit unterschiedlichen Randkohlenstoffgehalten und Einhärtetiefen. Die experimentellen Ergebnisse fließen in Modelle zur Simulation des Neutronenexperimentes ein. Hier ist die unmittelbare Einbindung von Dr. Jan Saroun (CZ), einem ausgewiesenen Spezialisten auf dem Gebiet der numerischen Abbildung von Neutronenbeugungsexperimenten, vorgesehen. Ziel ist es, die Oberflächeneffekte beim Eintauchen des Messvolumenelementes in die Werkstückoberfläche sowohl für grob mehrphasige Werkstoffzustände als auch bei Vorliegen von chemischen Gradienten in Oberflächennähe sicher simulativ abzubilden, um somit eine wirksame Korrektur der Messdaten vornehmen zu können. Durch Dr. Saroun wird zeitgleich ein abgestimmter Antrag auf Förderung des Gemeinschaftsvorhabens bei der tschechischen Forschungsvereinigung (GACR) eingereicht. Nachdem ein Grundverständnis über die Auswirkungen lokaler phasenspezifischer Mikroeigen-spannungen auf die Bestimmung des dehnungsfreien Gitterparameters erarbeitet wurde und die Oberflächeneffekte für grob mehrphasige Werkstoffzustände und für Zustände bei Vorliegen von chemischen Gradienten simulativ abgebildet werden können, soll gemeinsam eine Mess- und Auswertestrategie erarbeitet werden, die es erlaubt, direkte, zerstörungsfreie, neutronographische Analysen der oberflächennahen Eigenspannungsanalysen an problematischen Werkstoffzuständen durchzuführen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 282874578.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.03.2021 - 28.02.2022

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
NFFA - Nanoscience Foundries and Fine Analysis - Europe|PILOT

Beschreibung

Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf nffa.eu

Koordination

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.03.2021 - 28.02.2026

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No H2020-INFRAIA-2018-2020 .

Molekulare Bürsten mit amphiphilen thermoresponsiven Seitenketten - von Synthese über Lösungen zu selbstassemblierten Gelen

Beschreibung

Das Forschungsprojekt befasst sich mit dem Verhalten von Pfropf-Copolymeren (molekulare Bürsten, MB) in Lösung und im Gelzustand. Die MB Seitenketten sind Copolymere aus thermoresponsiven sowie permanent hydrophilen Segmenten (Block oder statistisches Copolymer). Variation der molekularen Parameter, wie der Länge der Hauptkette sowie die Länge und Reihenfolge der responsiven Segmente in den Seitenketten führt zu einem reichhaltigen Phasen- und Selbstassemblierungsverhalten. Als System werden Poly(2-oxazoline)e gewählt, da die Wasserlöslichkeit der Segmente durch die Wahl der 2-Substituion der Monmere sehr genau kontrolliert werden kann. Die Hauptkette wird aus Poly(2-isopropenyl-2-oxazolin) und die Seitenketten aus (wasserlöslichen) Poly(2-methyl-2-oxazolin) und (thermoresponsiven) Poly(2-iso/n-propyl-2-oxazolin) Segmenten bestehen. Für POx MBs mit kurzen bis langen Hauptketten wird sich die Form der MBs von kugelförmig zu länglich ändern. Das Phasenverhalten der MBs wird durch systematisches Zufügen thermoresponsiver Segmente und des amphiphilen Motivs (äußere und Kernblöcke oder statistisch) eingestellt. Hierfür wird die etablierte Synthese mittels lebend anionischer und/oder kontrolliert radikalischen Polymerisationstechniken weiterentwickelt. Weiterhin werden komplexe Polymerarchitekturen (sternförmige MBs und Hanteln) entwickelt, um komplexe Gelbildung und programmiertes Selbstassemblierungsverhalten hydrophiler und hydrophober Voxel aus Einzelmolekül-Nanoobjekten zu untersuchen. Das temperaturabhängige Verhalten der MB wird in verdünnter und konzentrierter wässriger Lösung in Abhängigkeit von der molekularen Architektur untersucht. Im Fokus steht der Einfluss des Kollaps der thermoresponsiven Segmente auf den die Größe und Form, die innere Struktur, die Selbstassemblierung, die Gelbildung und das Schaltverhalten sowie die kollektive Dynamik. Hierzu werden die Fluoreszenz-Korrelationsspektroskopie, die dynamische Lichtstreuung sowie die Röntgen- und die Neutronenkleinwinkelstreuung eingesetzt. Diese experimentellen Untersuchungen werden begleitet von Computersimulationen des russischen Projektpartners, nämlich zur Selbstassemblierung der MBs sowie der Bildung uni- bis multimolekularer Cluster/Mizellen und dem Quell-/Kollapsverhalten der selbstassemblierten physikalischen Hydrogele. Die Simulationsmethoden umfassen die Entwicklung atomistischer Modelle der synthetisierten Copolymere und ihrer mesoskopischen vergröberten Analoge, die mit Dissipative Particle Dynamics oder Molekulardynamik untersucht werden. Die einzigartige Kombination moderner Synthesemethoden, experimentellen Untersuchungen der Struktur und Dynamik und Computersimulationen wird umfassenden Einblick in das Verhalten thermoresponsiver molekularer Bürsten komplexer Architektur geben.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 429657854.

Principal Investigator

Förderzeitraum

04.02.2021 - 03.02.2024

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
AINX - Al for neutron and X-ray scattering

Beschreibung

Mehr Informationen finden Sie unter helmholtz.ai

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2021 - 31.12.2023

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
EU Qualify - European Qualification Approach for Low Enriched Fuel Systems for secure production supply of medical isotopes

Beschreibung

This project will contribute to ensuring the availability of HPPR’s, and thus enhance the security of the EU’s capacity in the production of medical radioisotopes. It will thus contribute to health care through provision of innovative medical radioisotopes necessary for diagnostic and therapy and will support European industry by maintaining access to research reactor irradiation capabilities.

For further information, please visit cordis.europa.eu

Koordination

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.10.2020 - 30.09.2024

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No H2020-Euratom-1 - 945009 .

Umzug der Instrumente FLEXX und E9 vom Helmholtz-Zentrum Berlin an das Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ), Garching

Beschreibung

Die Instrumente FLEXX und E9 sollen beim Helmholtz-Zentrum Berlin abgebaut und zum MLZ transportiert werden. Hier sollen sie angepasst an die hiesigen Vorgaben und ertüchtigt aufgebaut und in Betrieb genommen werden.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05E20WO1.

Principal Investigator

Förderzeitraum

15.09.2020 - 14.09.2024

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
SimKom - Simulation und experimentelle Validierung von Eigenspannungen in lasergenerierten Composite-Werkstoffen

Beschreibung

Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erhöhung der Standzeit von stark belasteten Oberflächen durch Verwendung von lasergenerierten MMC-Schichten. MMC (metal-matrix-composite) ist ein Verbundwerkstoff bestehend aus einer metallischen Matrix und einer verstärkenden Phase. Die Herstellung so eines Verbundes ermöglicht die Kombinationen von Eigenschaften. Dabei besitzt die metallische Matrix eine hohe Duktilität und die eingebrachten keramischen Partikel eine hohe Härte. So kann die Verschleißfestigkeit erhöht werden bei gleichzeitig duktilen Eigenschaften, die das Abfangen von Spannungsspitzen ermöglichen. Es gilt, Einflussfaktoren auf thermisch-induzierte Eigenspannungen bei der Herstellung solcher Schichten zu identifizieren und experimentell zu validieren. Diese Erkenntnisse helfen KMU als Lohnfertiger MMC-Verschleißschutzschichten mit erhöhter Festigkeit herzustellen und KMU für Simulationsdienstleistungen das Portfolio zu erweitern. Mittels FE-Simulation soll die MMC-Oberfläche hinreichend genau abgebildet werden, damit so die wesentlichen Einflussfaktoren auf den Eigenspannungszustand identifiziert werden können. Dabei fließen die mathematische Homogenisierung der Materialeigenschaften sowie die mathematische Beschreibung von Mikrostrukturen in ein Simulationsmodell ein. Die Validierung der Eigenspannungen erfolgt anhand der quantitativen Eigenspannungsbestimmung durch Neutronenbeugung sowohl in der Matrix als auch in den Hartstoffpartikeln. Untersucht werden Hartpartikel unterschiedlicher Menge, deren Verteilung anhand metallographischer Schliffe analysiert wird. Durch die Korrelation zwischen den Ergebnissen der Neutronenbeugungsmessung an den lasergenerierten Verbundwerkstoffen und den prozessbedingten Faktoren, wie den Temperaturgradienten, den Prozessparametern und Anzahl der verstärkenden Phase werden Erkenntnisse gewonnen, um die Ursachen der Eigenspannungen zu verstehen und auf diese im Prozess gezielt einwirken zu können.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und AiF (Forschungsnetzwerk Mittelstand).

Mehr Informationen erhalten Sie hier und auf dvs-ev.de

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2020 - 31.12.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
MLZ Konferenz 2021: Neutronen in den Lebenswissenschaften

Beschreibung

Weitere Informationen zur MLZ Konferenz 2021 unter indico.frm2.tum.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 445241279.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.05.2020 - 30.06.2020

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
IPERION HS - Integrating Platforms for the European Research Infrastructure ON Heritage Science

Beschreibung

The core mission of the IPERION HS project is to further integrate and open European facilities for the study, restoration and conservation of cultural heritage, towards the establishment of the European Research Infrastructure for Heritage Science (E-RIHS, an ESFRI Project). IPERION HS will thus launch and operate an integrating activity to support research in heritage science in Europe and beyond.

For more information, visit cordis.europa.eu and iperionhs.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.04.2020 - 31.03.2023

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No H2020-INFRAIA-2019-1 - 871034.

Mikro- und Makroskopische Untersuchung der Anelastizität von Stahl im Hinblick auf die Rückfederungsvorhersage

Beschreibung

Die elastische Rückfederung stellt mit dem Einsatz von hoch- und höchstfesten Stählen, z. B. unter dem Gesichtspunkt Leichtbau, in der Umformtechnik eine Problemstellung hinsichtlich der Maßhaltigkeit dar. Obwohl eine Vielzahl von Studien sich bereits mit diesem Phänomen beschäftigt hat, existiert bislang keine gesamtheitliche Betrachtung der makroskopischen und mikroskopischen Mechanismen und Beschreibung deren Korrelation. Der anelastische oder auch plastisch reversible Anteil der elastischen Entlastung, wird auf unterschiedliche Arten auf atomarer Ebene begründet. Phasenumwandlungen, Fehler im Versuchsaufbau, das Querkontraktionsverhalten oder das Wandern von Versetzungen sind aktuelle Erklärungsansätze für das beobachtete nichtlineare Verhalten. Die Begründungen argumentieren jedoch mit Versuchen durchgeführt auf makroskopischer Ebene und geben keinen Nachweis der mikroskopischen Erklärungen. Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass auf atomarer Ebene Effekte auftreten, die sich vom makroskopischen Verhalten unterscheiden. Eine Kopplung mikroskopischer Kenngrößen wie lokalen Versetzungsdichten, Phasenumwandlungen und Mikrodehnungen mit makroskopischen Spannungs- und Dehnungsgrößen in Hinblick auf das elastische Verhalten metallischer Werkstoffe fehlt jedoch bisher und soll daher in diesem Forschungsvorhaben durchgeführt werden.Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, das elastische und anelastische Verhalten bei Belastung und Entlastung der Werkstoffe IF220 und DP1000, unter Berücksichtigung der Walzrichtung sowie der Vorverformung zu analysieren, um ein umfassendes und physikalisch konsistentes Modell zur Beschreibung der Rückfederung umgeformter Blechbauteile aufzubauen, zu validieren und verifizieren. Einfache und zyklische Zugversuche werden hierzu durchgeführt und einerseits mikroskopisch mittels in-situ Neutronendiffaktometrie und andererseits makroskopisch durch optische und taktile Dehnungsmessung aufgezeichnet und ausgewertet. Im Rahmen der mikroskopischen Untersuchungen werden neben den Gitterdehnungen die Veränderung der Versetzungsdichte und die Texturentwicklung, in Form von Polfiguren analysiert. Diese mikroskopischen Kenngrößen bilden die Basis einer physikalisch konsistenten Beschreibung der Vorgänge, die durch parallele, synchrone Messung der makroskopischen Deformation und des globalen Lastzustandes mit dem makroskopischen Werkstoffverhalten korreliert werden können. Ausgehend von den Wechselwirkungen unter Einbeziehung der Vorverformung und Walzrichtung wird ein Be- und Entlastungsmodell abgeleitet. Abschließend soll das erarbeitete Modell in eine Simulationsumgebung integriert und anhand eines Realversuchs validiert sowie verifiziert werden.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 429432653.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

07.02.2020 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
CREMLINplus - Connecting Russian and European Measures for Large-scale Research Infrastructures

Beschreibung

CREMLINplus ist ein europäisch-russisches Projekt zur Stärkung der Kooperation zwischen Großforschungseinrichtungen in Russland und der EU (RI), Vorgänger ist das von der Europäischen Union geförderte Projekt “CREMLIN” (Horizon 2020, GA No. 654166).

Weitere Informationen unter cremlinplus.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.02.2020 - 31.01.2024

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No EU H2020-INFRASUPP-01-2018-2020 - 871072.

ExODiff - Untersuchung der Sauerstoff-Diffusionsmechanismen in Pr2NiO4+delta unter in situ-Bedingungen mittels Neutronenstreuung

Beschreibung

Ziel des Projekts ist die Untersuchung des Einflusses der Gitterdynamik und Sauerstoff-Ordnung auf die Verstärkung der Sauerstoff-Mobilität bei niedrigen Temperaturen in dem K2NiF4-typ-Oxid Pr2NiO4+d. Indem die Eigenschaften der Sauerstoffmobilität von Raum- bis zu hohen Temperaturen erfasst werden, kann die Gültigkeit und Übertragbarkeit eines neu vorgeschlagenen Phononen-unterstützten Sauerstoff-Diffusionsmechanismus geprüft werden. Falls sich bestätigt, dass die Sauerstoffmobilität bei niedrigen Temperaturen im Wesentlichen durch Gitterinstabilitäten in Verbindung mit energiearmen Phononmodi ausgelöst wird, ist dies von großer Bedeutung sowohl für ein grundlegendes Verständnis des Diffusionsmechanismus selbst als auch für das Designkonzept und die Optimierung neuer Sauerstoffionenleiter. Es ist offensichtlich, dass dies deren Anwendungspotenzial für eine Vielzahl technologischer Anwendungen, beispielsweise Sauerstoffmembranen, Sensoren oder Katalysatoren, insbesondere im Niedertemperaturbereich, erheblich verbessern wird. Pr2NiO4 + d stellt einen Sonderfall dar, da es bereits bei mäßigen Temperaturen eine hohe Sauerstoffdiffusionsrate zeigt. Es kann reversibel eine erhebliche Menge Sauerstoff aufnehmen bis hin zu Pr2NiO4.25 bei maximaler Beladung. Die Anwesenheit zusätzlicher – interkalierter – Sauerstoffatome auf einem Teil der freien Zwischengitterplätze innerhalb der Pr2O2-Steinsalzschichten bewirkt eine deutliche lokale Störung, die zu großen anisotropen Verschiebungen der apikalen Sauerstoffatome führt. Diese Verschiebungen sollen dynamisch leicht anregbare Sauerstoffdiffusionswege erzeugen zwischen den apikalen und interstitiellen Stellen über einen Phonon-unterstützten Diffusionsmechanismus. Unsere Absicht hier ist, die spezifische Rolle der interstitiellen Sauerstoffatome am Sauerstoffdiffusionsmechanismus in situ bei moderaten Temperaturen zu untersuchen. Die Struktur und Gitterdynamik von nicht-stöchiometrischem Pr2NiO4 + d werden an Einkristallen untersucht, wobei elastische und inelastische Neutronenstreuungsexperimente kombiniert werden. Die Verwendung eines neuen Spiegelofens mit einer Quarzkammer ermöglicht die gezielte Einstellung der Sauerstoffkonzentration in kleinen Schritten in einer kontrollierten Gasatmosphäre zwischen RT und 950 °C. Die Auslenkungsamplituden der interstitiellen und apikalen Sauerstoffatome werden mittels Gitterdynamik als Funktion des Sauerstoffüberschusses d und der Temperatur T korreliert. Das finale Ziel besteht darin, die Sauerstoffordnung/-störung und die damit verbundene Bildung von ‘soften’ Phononmodi als allgemeine Voraussetzung für Sauerstoffmechanismen bei niedrigen Temperaturen in festen Oxiden zu identifizieren. Mit diesem neuen Konzept kann der klassische Arrhenius-Ansatz, der derzeit zur Beschreibung der Ionenmobilität und der zugehörigen Aktivierungsenergien bei ausreichend hohen Temperaturen verwendet wird, erweitert und ergänzt werden.

Weitere Information unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 431446509.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.01.2020 - 31.12.2023

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Untersuchung der Entstehung von Helium-Cluster in Metallen mittels Positronenannihilation kombiniert mit Ionenestrahlanalyse und temperaturprogrammierter Desorption

Beschreibung

In diesem Projekt soll der Nukleationsprozess von Heliumclustern in Molybdän und Wolfram untersucht werden. Das Hauptziel des Projekts ist es zu ergründen, welche Rolle Gitterdefekte bei der Helium induzierte Clusterbildung spielen und für die beiden Modellsysteme Molybdän und Wolfram experimentell die Bindungsenergien von Heliumatomen am einfachsten Fallentyp, an einer atomaren Leerstelle mit wenigen darin gefangenen He-Atomen, zu bestimmen.Es ist bekannt, dass sich in den meisten Metallen ab einer ausreichenden He-Konzentration und Temperatur He-Cluster bilden und zu He-Blasen wachsen. Dies kann entweder durch in das Metall eindringendes He, was die Überwindung einer Energieschwelle von bis zu mehreren eV erfordert, oder durch Alphazerfälle im Metall selbst erreicht werden. Da solche Prozesse in Kernspaltungs- und Fusionsanlagen stattfinden, ist das Phänomen bereits in der Nukleartechnik intensiv erforscht worden. Daher ist der Einfluss von He-Blasenwachstum auf die makroskopischen Eigenschaften vieler reaktorrelevanter Materialien bekannt. Jedoch gibt es bis jetzt kein experimentell validiertes Modell, das die Bildung von He-Cluster auf atomarer Ebene zufriedenstellend beschreibt. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist eine zunehmende Anzahl numerischer Studien zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Kombination von zwei Mechanismen – “He-self-trapping” und He-induzierte “trap-Mutation” – nötig ist, um He-Clusternukleation und He-Blasenwachstum zu beschreiben. Diese Hypothese ist jedoch bislang nicht experimentell geprüft worden. Im Rahmen dieses Projekts wollen wir solch eine experimentelle Prüfung durchführen. Zunächst sollen Proben mit wohldefinierter Defektart und Defektkonzentration hergestellt werden, die wir mithilfe des koinzidenten Doppler-Verbreiterungsspektrometers (CDBS) und Positronenlebensdauerspektroskopie (PALS) an der weltweit intensivsten Positronenquelle (NEPOMUC) am FRM II charakterisieren werden. NEPOMUC wird vom erstgenannten Antragsteller als Experte für Positronenexperimente betrieben. Danach wird ex situ He, bei Energien unterhalb der Schädigungssschwelle, in die Proben implantiert. Mithilfe einer beantragten He-Ionenquelle zurErweiterung des CDBS sollen auch in situ He-Beladungen durchgeführt werden. Durch Ionenstrahlanalyse (IBA; Kernreaktionsanalyse und elastische Rückstreudetektionsanalyse) wird die Tiefenverteilung des oberflächennahen He gemessen. Die Bindungsenergien der He-Atome an Gitterdefekte wird mithilfe der thermalen Desorptionsspektroskopie (TPD) bestimmt. Diese Ergebnisse werden mit denen der Positronenanalytik (CDBS und PALS) verglichen, um TPD-Peaks jeweiligen Defektspezies zuzuordnen. Die experimentell bestimmten Bindungsenergien lassen sich dann direkt mit den aus Simulationen generierten Literaturwerten vergleichen. Die IBA- und TPD-Messungen werden unter Leitung des zweitgenannten Antragsteller mit seiner wertvollen Expertise im Bereich der Wasserstoff- und Helium-Metall-Wechselwirkung durchgeführt.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 429845086.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2020 - 31.12.2022

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
ExZellTUM III - Exzellenzzentrum für Batteriezellen an der Technischen Universität München

Beschreibung

Im Rahmen des „Exzellenzzentrum für Batteriezellen an der Technischen Universität München“ wurden Kompetenzen in der Zellherstellung aufgebaut, so dass die komplette Prozesskette von vier Forschergruppen der TUM, dem Lehrstuhl für Technische Elektrochemie, der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz, dem Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften abgebildet wird.

Im Rahmen der Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Kompetenzcluster für Batteriematerialien (ExcellBattMat)“ liegt der Forschungsschwerpunkt am ExcellentBattery-Zentrum (EBZ) München auf der materialchemischen und elektrochemischen Charakterisierung und Analytik sowie der Modellierung von Anoden- und Kathodenmaterialien der nächsten Generation. Für die Kathode liegt der Fokus auf überlithiierten und cobaltarmen bzw. cobaltfreien NCM-Materialien (HE-NCM). Diese HE-NCM-Kathoden werden mit Silicium-Anoden kombiniert.

Die Weiterentwicklung von elektrochemischen Methoden zur Charakterisierung und Analyse von Lithium-Ionen-Zellen mit Anoden- und Kathodenmaterialien der nächsten Generation bietet die Chance, die gewonnenen Erkenntnisse gemäß der BMBF-Innovationspipeline an das ProZell-Cluster zu übertragen und damit die Produktion von Lithium-Ionen-Zellen der nächsten Generation zu verbessern. Eine Übertragung der Erkenntnisse während der Projektlaufzeit in die Forschungsfertigung Batteriezelle ist möglich, sodass mittelfristig die Attraktivität einer Batteriezellfertigung in Deutschland erhöht wird. Es wird in jedem Fall damit gerechnet, dass neue Ergebnisse zu wesentlichen Erkenntnisfortschritten führen werden, insbesondere das bessere Verständnis der Materialalterung von Anoden mit hohen Siliciumanteilen (≈70%) in großformatigen Zellen kann dazu beitragen, siliciumreiche Anoden näher in Richtung Kommerzialisierung zu führen.

Weitere Informationen unter ei.tum.de sowie unter mw.tum.de/iwb/exzelltum3

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 03XP0081 und 03XP0255.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.12.2019 - 30.11.2023

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
GENIE - Gezielte Eigenspannungsnutzung in Elektroblechen zur Steigerung der Energieeffizienz

Beschreibung

Nachdem zur Erreichung höherer Wirkungsgrade bei Elektromotoren bereits sehr große Anstrengungen unternommen wurden, sind grundlegend neue Ansätze erforderlich, um weitere Potentiale zu erschließen. Die gezielte Nutzung von Eigenspannungen und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Änderung der magnetischen Eigenschaften in Elektroblechen eröffnet völlig neue Designmöglichkeiten für zukünftige elektrische Maschinen. Der zugrundeliegende magneto–elastische Effekt beruht darauf, dass mechanische Spannungen eine Barriere für den magnetischen Fluss darstellen. In aktuellen Elektromotoren erfolgt die Lenkung des magnetischen Flusses durch Aussparungen im Elektroblech, wodurch aber auch eine Festigkeitsminderung der Bauteile entsteht. Im Gegensatz dazu kann die Lenkung des magnetischen Flusses durch den magneto-elastischen Effekt ohne Festigkeitsminderung erfolgen, und somit höhere Motordrehzahlen für effizientere Antriebe ermöglichen. Zudem ließe sich durch die homogenere Flusssteuerung, die eine bessere Materialausnutzung ermöglicht, in beliebigen elektrischen Maschinen eine Wirkungsgradverbesserung erzielen.In der ersten Projektphase konnte der Zusammenhang zwischen eingeprägten Eigenspannungen und der Absenkung der magnetischen Permeabilität, welche die Grundlage für den Aufbau von Flusssperren darstellt, nachgewiesen werden. Die Eigenspannungen wurden an realen Bauteilen reproduzierbar eingestellt und variiert. Mittels Neutronen-Gitter-Interferomterie, Singel-Sheet-Tests, Nanoindentation und entsprechenden Simulationsmodellen konnten die eingebrachten Eigenspannungen und deren Auswirkungen auf die Magnetisierbarkeit abgebildet werden.In der zweiten Projektphase soll nun, nachdem der Nachweis der dem Projekt zugrundeliegenden Arbeitshypothese erbracht werden konnte, der Fokus auf die Quantifizierung von Eigenspannungen und ihre Auswirkungen auf das Betriebsverhalten des Werkstoffes gelegt werden. Zu diesem Zweck werden Proben hergestellt die sowohl eine homogene Verteilung von Prägungen entlang des Probenquerschnitts aufweisen um das Verhalten der geprägten Bereiche quantifizieren zu können, als auch Proben mit geprägten Teilbereichen, um den späteren Einsatzbereich der Flusssperren nachbilden und untersuchen zu können. Um die Belastungsfälle im realen Betrieb nachbilden zu können, sollen die Quantifizierungsmethoden dahingehend weiterentwickelt werden, dass magnetische Wechselfelder und die Überlagerung von statisch eingebrachten und zusätzlichen dynamischen Spannungen aufgenommen und in der Modellbildung berücksichtigt werden können. Neben der Quantifizierung der Messergebnisse ist die Quantifizierung des Nutzens der durch Eigenspannungen induzierten Steuerung des magnetischen Flusses gegenüber einer zu definierenden gelochten Referenz ein zentrales Ziel der zweiten Phase.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 374548845.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.10.2019 - 30.09.2023

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
HiMat - Eine Prüfmaschine für Untersuchungen von industrierelevaten Hochtemperaturlegierungen

Beschreibung

Verbundprojekt 05K2019 – HiMat: Eine innovative Prüfmaschine für Heizen, Abschrecken, Ziehen, Drücken und Rissbildungsuntersuchungen von industrierelevanten Hochtemperaturlegierungen.Teilprojekt 1

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19WO7.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
NeutroSense - Ultrahochauflösende Untersuchung des Wassertransports in alkalischen Brennstoff- und Elektrolysezellen

Beschreibung

Das Verbundprojekt 05K2019 “NeutroSense: Ultrahochauflösende Untersuchung des Wassertransports in alkalischen Brennstoff- und Elektrolysezellen mittels Neutronenradiographie und -Tomographie” wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Dieses Verbundprojekt ist in zwei Teilprojekte unterteilt: TP 1 wird unter dem Förderkennzeichen 05K19WO2 geführt, TP 2 unter dem Förderkennzeichen 05K19VFA.
Weitere Informationen zu TP 1 finden Sie unter foerderportal.bund.de/05K19WO2.
Nähere Angaben zu TP 2 erhalten Sie unter foerderportal.bund.de/05K19VFA.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 31.12.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
RAPtOr - Hochgenauer Roboter zur Probenpositionierung für die Eigenspannungs- und Texturanalyse mit Hilfe der Neutronendiffraktion

Beschreibung

Das Verbundprojekt 05K2019 “RAPtOr: Hochgenauer Roboter zur Probenpositionierung für die Eigenspannungs- und Texturanalyse mit Hilfe der Neutronendiffraktion” wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Dieses Verbundprojekt ist in zwei Teilprojekte unterteilt:
TP 1 wird unter dem Förderkennzeichen 05K19WO1 geführt, TP 2 unter dem Förderkennzeichen 205K19WEA.
Weitere Informationen zu TP 1 finden Sie unter foerderportal.bund.de/05K19WO1.
Nähere Angaben zu TP 2 erhalten Sie unter foerderportal.bund.de/05K19WEA.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
ERWIN (2019) - Energy Research WIth Neutrons

Beschreibung

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Messplatzes zur hocheffizienten Neutronen-Pulverbeugung unter in-situ Bedingungen am Strahlrohr SR8b des Forschungsreaktors FRM II in Garching bei München. Der neue Messaufbau wird neben einem bereits existierenden Setup zur Einkristall-Neutronenbeugung implementiert und dient insbesondere der Forschung an Energiematerialien.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundeministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19VK3.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
NHSM - Next generation horizontal SANS magnet (NHSM) for quantum phenomena in nanostructures and correlated electron systems

Beschreibung

Hauptziel dieses Antrags ist die Entwicklung eines 12T Probenumgebungsmagneten mit horizontalem Feld für Neutronen Kleinwinkelstreuung (SANS), Reflektometrie und Kleinwinkelstreuung unter streifendem Einfall (GISANS), optimiert für die Erforschung von stark korrelierten Elektronen Systemen und Magnetismus.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19WO4.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 31.12.2020

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
MUSHROOM - Konzeptstudie zur Entwicklung eines indirekten Kristall Spektrometers am FRM II

Beschreibung

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19WOA.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
SAPHiR (2019) - Aufbau einer Hochdruckpresse vom Multi-Anvil-Typ am FRM II

Beschreibung

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19WCA.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
KOMPASS (2019) - Kaltes Dreiachsenspektrometer

Beschreibung

Es soll ein kaltes Dreiachsenspektrometer KOMPASS am FRM-II aufgebaut werden, das auf die permanente Neutronenpolarisationsanalyse optimiert ist. Dazu werden verschiedene Polarisationstechniken realisiert und unterschiedliche Arbeitsmodi entwickelt.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19PK1.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
BAMBUS (2019) - Ein Multidetektorsystem mit Energieanalyse für das Kalte Neutronen-Dreiachsenspektrometer PANDA

Beschreibung

BAMBUS – Entwicklung eines Flatcone-Multidetektorsystems mit Energieanalyse für das Kalte Neutronen-Dreiachsenspektrometer PANDA.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19OD1.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2021

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
N4DP - Zeitaufgelöste Isotopenanalyse mit kalten Neutronen

Beschreibung

Within this project we are extending the existing PGAA instrument at the FRM II by an option for neutron-based four-dimensional profiling (N4DP). This enables the non-destructive quantitative mapping of local distributions of light elements like 3He, 6Li, 10B or 14N with high sensitivity and resolution nearly independent of the bulk composition.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19WO8.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
POSILIFE - Neue Instrumentierung für Positronenlebensdauerexperimente an NEPOMUC

Beschreibung

Das Projekt POSILIFE: Neue Instrumentierung für Positronenlebensdauerexperimente am Instrument NEPOMUC der Forschungsneutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19WN1.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
MIEZEFOC - Modularer MIEZE Aufbau mit Fokussierung

Beschreibung

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19WO3.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
HPneutrons - Entwicklung und Optimierung von Hochdruckprobenumgebung für Neutronendiffraktion und -spektroskopie

Beschreibung

Entwicklung und Optimierung von Hochdruckprobenumgebung für polarisierte und unpolarisierte Neutronendiffraktion und -spektroskopie an den Instrumenten HEiDi, POLI, MIRA und DNS am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19PA2.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

Laufzeit regulär: 01.07.2019-30.06.2022; kostenneutrale Verlängerung bis 31.12.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
MISANS - Resonante Longitudinale MISANS (Modulated Intensity Small Angle Neutron Scattering) Spin-Echo Spektroskopie am Instrument RESEDA (Resonant Spin-Echo for Diverse Applications)

Beschreibung

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19WO5.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 31.12.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
NeutIR - Combined neutron scattering and IR-spectroscopy

Beschreibung

In situ Beobachtung von Strukturänderungen in biologischen Makromolekülen – kombinierte Neutronenstreuung und IR-Absorptionsspektroskopie legt Details der Proteinstrukturbildung offen.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19PA3.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
POWTEX (2019) - Hochintensitäts-Flugzeitneutronendiffraktometer am FRM II

Beschreibung

An der Hochdruckpresse des Bayerischen Geoinstituts in Bayreuth, SAPHiR, werden Drücke und Temperaturen wie im Erdinneren nachgestellt, um deren Auswirkung auf geologische Proben zu untersuchen. Die Neutronen werden Gesteinsstrukturen hochpräzise ausmessen und so zum Beispiel die Gesteinsfaltung analysieren, aber auch helfen, neue magnetische Speichermedien zu entwickeln.

Am Hochintensitäts-Flugzeitneutronendiffraktometer POWTEX der RWTH Aachen wird mit Hilfe der Förderung ein neuartiger großflächiger Neutronendetektor gebaut. Die RWTH Aachen und die Georg-August-Universität Göttingen erhalten die Gelder, um hierzu die geeignete Software zu entwickeln.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K19PA1.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2019 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
Mechanismen für das Auftreten von Multiferrozität in Selten-Erd-Orthoferriten: Die Rolle der Dzyaloshinskii-Moriya Wechselwirkung

Beschreibung

Das Ziel dieses Projektes ist die Beschreibung der mikroskopischen Mechanismen, die für die Kopplung zwischen magnetischen und ferroelektrischen Ordnungsparametern in multiferroischen Materialien verantwortlich sind, in denen die Ferroelektrizität durch magnetische Ordnung (Typ II Multiferroika) induziert wird.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 410123747.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

Laufzeit regulär: 01.07.2019-31.12.2022; kostenneutrale Verlängerung bis 31.03.2023

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Rheologie und Grenzflächenstrukturen von Protein- und Partikelstabilisierten Schäumen - Ein Multiskalenansatz

Beschreibung

Ziel des Projektes ist ein tieferes Verständnis und eine bessere Kontrolle der rheologischen und strukturellen Eigenschaften protein- und partikelstabilisierter Schäume. Dazu müssen die Zusammenhänge zwischen Struktur und Dynamik auf verschiedenen Längenskalen verstanden werden. Hierzu wird ein Multiskalenansatz genutzt, der Untersuchungen am makroskopischen Schaum, der Schaumlamelle und an der Grenzfläche Luft/Flüssigkeit umfasst. Dies erfordert verschiedene wissenschaftliche / methodische Ansätze, die nicht von einer Arbeitsgruppe abgedeckt werden können. Die AG Willenbacher (Mechanische Verfahrenstechnik) bringt Expertise zur Rheologie von Schäumen und Grenzflächen in das Projekt ein, die AG Müller-Buschbaum (Physik) klärt die Grenzflächenstruktur auf und die AG v. Klitzing (Physikalische Chemie) befasst sich mit den Wechselwirkungen in Schaumfilmen und der Grenzflächenbelegung.Fließgrenze und Schubmodul sind wichtige Parameter zur Charakterisierung des Fließverhaltens von Schäumen. In Vorarbeiten wurde für Milchproteine erstmals gezeigt, dass diese physikalischen Kenngrößen direkt mit grenzflächenrheologischen Eigenschaften der entsprechenden Lösungen verknüpft sind. Es wurden aber auch signifikante Abweichungen von den einfachen Korrelationen zwischen Schaum- und Grenzflächenrheologie gefunden, die vermutlich mit Aggregation und Strukturbildung innerhalb der Schaumlamellen zusammenhängen.Ausgehend von diesen Ergebnissen verfolgt das beantragte Forschungsvorhaben zwei Ziele:1. Es soll geprüft werden, ob die genannten Korrelationen zwischen Schaumrheologie und Grenzflächenelastizität der korrespondierenden Protein-Lösung auch für andere Stoffsysteme gilt. Zur Schaumstabilisierung werden verschiedene Proteine, und forminvariante Nanopartikel verwendet. Basierend auf diesen Daten soll ein physikalisch fundiertes Modell zur Vorhersage der o.g. schaumrheologischen Parameter und entwickelt werden, das die grenzflächenrheologischen Eigenschaften der entsprechenden Lösungen berücksichtigt.2. Für physiko-chemische Randbedingungen (pH, Ionenstärke und Ionenwertigkeit), für die kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Grenzflächen- und Schaumrheologie gefunden werden kann, soll Aggregation- und Strukturbildung der grenzflächenaktiven Substanzen in den Schaumlamellen untersucht werden.Es wird Röntgen- und Neutronenreflexion spekular und unter streifendem Einfall eingesetzt, um den lateralen und vertikalen Aufbau der Grenzschicht zu erfassen (Längenskala 1-100 nm). An Hand der thermischen Bewegung von Tracerpartikeln sollen Heterogenitäten im lateralen Aufbau der Grenzschicht auf der Mikrometerskala charakterisiert werden. Weiterhin soll Aggregation und Strukturbildung mit Hilfe der Thin Film Pressure Balance Methode charakterisiert und bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Lamellenstabilität untersucht werden. Durch Strukturuntersuchungen während der Drainage wird geklärt, ob und in welchem Stadium Strukturbildung innerhalb der Lamellen stattfindet.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 395854042.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.05.2019 - 30.04.2022

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
LiSi - Grenzflächenuntersuchungen an Li-Metall/Festelektrolyten mit Neutronenmethoden

Beschreibung

Weitere Informationen unter frm2.tum.de/aktuelles-medien

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 03XP0224C.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.04.2019 - 31.03.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
ESS-ODIN - Instrument construction project: detailed design, manufacturing and procurement, installation and integration

Beschreibung

Instrument 13.6.5 (ODIN) construction project: detailed design, manufacturing and procurement, installation and integration

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

24.01.2019 - 31.12.2023

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
ESS C-SPEC - Instrument CSPEC construction project

Beschreibung

Instrument CSPEC construction project: detailed design, manufacturing and procurement, installation and integration

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen ESS-0099059.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

24.01.2019 - 31.12.2023

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
Entwicklung von Typ II - Eigendehnungen in Abhängigkeit der Mikrostruktur in Nickelbasislegierungen

Beschreibung

Makroskopische Eigenspannungen können die mechanischen Eigenschaften eines industriell gefertigten Bauteils nachhaltig beeinflussen. Eine verlässliche Makroeigenspannungsanalyse ist daher von entscheidender Bedeutung. Bei der diffraktometerischen Eigenspannungsanalyse werden die makroskopischen Eigenspannungen meist relativ zu einer, aus dem Bauteil geschnittenen Referenzprobe bestimmt. Für eine verlässliche Evaluierung der Makroeigenspannungen müssen dabei auch die Typ II Eigenspannungen (intergranulare und Interphasen Eigenspannungen) berücksichtigt werden. Bisher wurde angenommen, dass sich diese Eigenspannungen bei der makroskopischen Entlastung eines Bauteils, z.B. während des Schneidens der Referenzprobe nicht ändern. Diese Annahme hat sich in einigen Fällen als nicht zutreffend erwiesen. Vor allem in komplexen Hochleistunglegierungen, in denen oft mehrere kristallographische Phasen im Gefüge vorliegen und die meist komplexe Herstellungsketten mit hohen thermischen (z.B. Wärmebehandlungssequenzen) und mechanischen (z.B. Schmieden) Beanspruchungen durchlaufen kann eine Änderung der mikroskopischen Eigenspannungen zu hohen Scheinspannungen und damit zur falschen Auslegung des Bauteils führen.Unsere Vorarbeiten haben gezeigt, dass sich die intergranularen und Interphasen Mikroeigendehnungen in Inconel 718 (IN718) und Haynes282 während der mechanischen Be- und Entlastung unterschiedlich entwickeln. Das Ziel dieses Forschungsprojekts ist es ein grundlegendes Verständnis für dieses unterschiedliche Verhalten dieser beiden Legierungen zu schaffen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 280883331.

Principal Investigator

Förderzeitraum

19.01.2019 - 31.05.2021

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
BrightnESS-2: Bringing together a neutron ecosystem for sustainable science with ESS

Beschreibung

BrightnESS² is a European Union-funded project within the European Commission’s Horizon 2020 Research and Innovation program. There are 15 institutes and universities from Europe and South Africa participating in the BrightnESS² partnership. The total budget is nearly €5 M and the duration of the project is three years. The European Spallation Source (ESS) in Lund, Sweden, will enable both fundamental and applied research. BrightnESS² is an integrated program in support of long-term sustainability of ESS, its community, and the network of neutron sources in Europe.

Weitere Informationen unter cordis.europa.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2019 - 31.12.2021

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No H2020-EU.1.4.1.1. - 823867 .

e-conversion: Fundamentals of Energy Conversion Processes

Beschreibung

Die aktuelle Energieforschung fokussiert sich auf einzelne Technologien und damit verbundene Materialien. Durch Ausrichtung auf die funktionsbegründenden Materialgrenzflächen etabliert der Cluster e-conversion einen hierzu komplementären Denkansatz, der wichtige Strategien zur Energiekonversion von Photovoltaik über (Photo)Elektrokatalyse bis zu Batterien verbrückt. Kritische Engpässe wie Rekombinationsverluste, Überspannungen und Widerstände entstehen durch ungenügende Kontrolle mikroskopischer Anregungs- und Energieumwandlungsprozesse (e-conversion) an diesen Grenzflächen. Wir verbinden daher die schlagkräftigen Konzepte der Nanowissenschaften und grundlagenorientierter Energieforschung, um definierte und einstellbare Referenzsysteme zu erzeugen und durch deren umfassende (operando) Charakterisierung ein fundamentales Verständnis zu erarbeiten. Hierfür werden wir Materialien in ihren Grundeinheiten strukturieren und mit kontrollierter Morphologie und molekularer Architektur räumlich gestalten. Wir werden Prozesse bis in den atomaren Bereich auflösen und bis auf Femtosekunden verfolgen und steuern. Dedizierte Forschungslinien befassen sich mit Umwandlungsprozessen an Grenzflächen zwischen festen Phasen, zwischen Feststoffen und Flüssigkeiten und zwischen molekularen Schichten und Feststoffen. Bisher unausgeschöpfte Synergien, frische Denkweisen und eine stringente Kohärenz des Forschungsprogramms entstehen dabei durch vergleichbare Materialien und Prozesse in verschiedenen Energieanwendungen und durch das notwendige Zusammenspiel verschiedener Grenzflächen für spezifische Energieumwandlungen.Mit dieser Agenda fungiert e-conversion als Innovationsplattform für die Entwicklung neuartiger mikroskopischer Konzepte. Die erweiterte Wissensbasis und das tiefe Verständnis der entscheidenden Engpässe werden ganz neue Ansätze hin zu gesteigerten Effizienzen, verbesserten Stabilitäten und einer erneuerbaren Rohstoffbasis eröffnen. Indem der Cluster seine auf Mechanismen abzielende Forschung bewusst auf eine große Bandbreite von Materialien und Morphologien ausdehnt und sie bis zu skalierbaren Synthese- und Prozessierungsmethoden vorantreibt, schafft er die Grundlagen für die Entwicklung einer Vielzahl neuer Systeme mit optimierten optoelektronischen, photo- und elektrokatalytischen Funktionen.Für diese ambitionierte Zielsetzung kann der Cluster auf einen wissenschaftlichen Verbund von Experten und Infrastruktur in den Nano- und Energiewissenschaften zurückgreifen, der so einzig im Münchner Raum gegeben ist. Nachwuchswissenschaftler profitieren stark von der dynamischen Umgebung des Clusters und erhalten umfassende Förderung durch Anschubfinanzierungen, Stipendien, sowie Workshop-, Mentoring-, Familien- und Gleichstellungsprogramme. Diese und alle anderen Anstrengungen werden dabei vom Enthusiasmus und Willen getrieben, eine vielseitige und stimulierende Wissenschafts- und Ausbildungsumgebung für junge und erfahrene Forscher zu schaffen.

Weitere Informationen unter e-conversion.de

Dieses Exzellenzcluster wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgesellschaft – Projektnummer 390776260 (EXC 2089: e-conversion) .

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2019 - 31.12.2024

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kinetik der Aggregation in thermoresponsiven Polymerlösungen bei Drucksprüngen

Beschreibung

Das geplante Forschungsvorhaben untersucht den Zusammenhang zwischen der Hydratisierung thermoresponsiver Polymere in wässriger Lösung und der Kinetik ihrer Aggregation bei Drucksprüngen aus dem Ein- ins Zweiphasengebiet. Nichtgeladene thermoresponsive Polymere weisen als Funktion der Temperatur und des Drucks ein Phasendiagramm mit ellipsenförmiger Koexistenzlinie auf. Es ist bekannt, dass unter Hochdruck die hydrophobe Hydratisierung der Polymere am Phasenübergang weniger stark abnimmt als bei Atmosphärendruck. Außerdem spielen die Wasserstoffbrückenbindungen der polaren Gruppen eine wichtige Rolle für den Phasenübergang. Drucksprünge über die Phasengrenze hinweg bieten als Alternative zu Temperatursprüngen die Möglichkeit, die Kinetik der Aggregation zu charakterisieren und mit demHydratisierungszustand in Bezug zu setzen. Im Gegensatz zu Temperatursprüngen sind auch die Frühstadien zugänglich. Außerdem kann in den umgekehrten Drucksprüngen die Auflösung der Aggregate zeitaufgelöst untersucht werden. Hierfür sollen zeitaufgelöste Lichttransmissions¬messungen sowie die zeitaufgelöste Neutronen- und Röntgenkleinwinkelstreuung eingesetzt werden. Ergänzend sollen die Wechselwirkungen Polymer/Wasser mit Raman-Spektroskopie in Abhängigkeit von der Temperatur und des Drucks untersucht werden. Drei Systeme stehen im Fokus: (A) PNIPAM, (B) PNIPMAM und © PS-b-PNIPAM Diblockcopolymere, jeweils in wässriger Lösung. System A dient als Referenzsystem, an dem wir schon zahlreiche statische Untersuchungen durchgeführt haben. System B weist bei Atmosphärendruck am temperatur-induzierten Phasenübergang zweistufiges Verhalten auf, was auf die gegenüber PNIPAM verstärkten hydrophoben Wechselwirkungen zurückzuführen ist. System C bildet Mizellen mit thermoresponsiver Schale, und die Erkenntnisse von System A können auf dieses selbstassemblierte System angewandt werden. Durch die Charakterisierung des Aggregatwachstums sollen jeweils die Wachstumsmechanismen, die Energiebarrieren und Kollisionszeiten der Aggregate bestimmt werden und mit der Hydratisierung in Bezug gesetzt werden. So wird ein Zusammenhang zwischen den molekularen Wechselwirkungen und der Kinetik auf mesoskopischer Längenskala ermittelt und auch auf ein komplexeres System angewandt werden.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 403786900.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.11.2018 - 31.10.2022

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
CSC HAT alloy

Beschreibung

This project is funded by the Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) under the project number 57395819.

Principal Investigator

Förderzeitraum

21.08.2018 - 21.02.2020

Förderorganisation

  • Deutscher Akademischer Austauschdienst
Mehrkomponentige Elektronische Korrelationen in Nicht-Zentrosymmetrischen f-Elektron-Verbindungen

Beschreibung

In metallischen f-Elektron-Verbindugen sind die Effekte elektronischer Korrelationen besonders markant und führen zu konventionellen und unkonventionellen Formen von Spin- und Ladungsordnung. Trotz vieler Jahrzehnte intensiver Forschung an Schwerfermionen-Materialien ist eine wichtige ungelöste Frage, inwieweit die Effekte starker Korrelationen das Zusammenspiel nahezu äquivalenter Energieskalen wie magnetischer Wechselwirkungen, Spin- und Gitteranisotropien, Kristallfeldern, magnetoelastischer Kopplung etc., widerspiegeln. Kürzlich durchgeführte Studien in nicht-zentrosymmetrischen f-Elektron-Verbindungen zeigen, dass die Kopplung von Phononen, Kristallfeldanregungen und Magnonen neue Formen hybrider Anregungen, unkonventionelle Supraleitung und komplexe Formen magnetischer Ordnung stabilisiert. Wir schlagen vor, einen detaillierten phänomenologischen Überblick über die Natur elektronischer Korrelationen in sorgfältig ausgewählten nicht-zentrosymmetrischen f-Elektron-Verbindungen zu entwickeln, indem wir die Präparation von qualitativ hochwertigen Einkristallen mit Messungen der Volumeneigenschaften und des Transports unter extremen Bedingungen, umfassender Neutronenstreuung und der detaillierten Messung von Quantenoszillationen kombinieren. Wir schlagen vor, unsere Studien auf die Klasse isostruktureller CeTAl3- und CeTGa3-Verbindungen (wobei T für ein Übergangsmetall steht) zu fokussieren. Komplementäre Systeme werden ausgewählt, um unkonventionelles Verhalten zu exponieren.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 323760292.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.03.2018 - 28.02.2022

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Co-nonsolvency-induzierte Selbstorganisation thermoresponsiver Blockcopolymere in Lösung und im dünnen Film

Beschreibung

Das geplante Forschungsvorhaben untersucht die Selbstorganisation von responsiven amphiphilen Blockcopolymeren unterschiedlicher Architektur (Di-, Tri- und Sternblockcopolymere) in Mischungen von Wasser und organischen Lösemitteln unter Co-nonsolvency-Bedingungen. Die Blockcopolymere, die einheitlich Polymethylmethacrylat als permanent hydrophoben Block enthalten, nutzen drei verschiedene thermo-responsive Blöcke (PNIPAM, PNIPMAM und PNVIBAM), in denen die molekulare Feinstruktur der hydrophilen Amidgruppen systematisch variiert wird. Die Synthese soll mittels RAFT (Reversible Addition Fragmentation Chain Transfer) unter Verwendung schaltbarer Kettenüberträger erfolgen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 353024969.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2018 - 31.12.2020

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
LEU FOREvER: Low Enriched Uranium Fuels fOR REsEarch Reactors

Beschreibung

Securing the nuclear fuel supply for European research reactors is the overall objective of the FOREvER project. Our analysis points out two main risks of shortage:
  1. The very challenging conversion of High Performance Research Reactors (HPRRs) from High to Low Enriched Uranium fuels (LEU)
  2. The ROSATOM monopoly to fuel medium power research reactors (MPRRs) with original Soviet design.

Weitere Informationen unter cordis.europa.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.10.2017 - 30.09.2021

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No HORIZON2020 - 754378.

Dünne Filme aus pH und thermoresponsiven Triblockcopolymeren

Beschreibung

Dünne Filme aus ph und thermoresponsiven Triblockcoplymeren: von der Netzwerkdynamik zum defektfreien Film

Das geplante Forschungsvorhaben untersucht die Selbstorganisation und Dynamik von Triblockcopolymeren, die thermoresponsive Endblöcke und einen pH-responsiven Mittelblock haben. Die Endblöcke sind statistische Copolymere aus hydrophoben und thermoresponsiven Monomeren und weisen eine untere Mischungslücke auf. Die Mittelblöcke sind schwache Polyelektrolyte, deren Kettenkonformation in wässriger Lösung stark vom pH-Wert abhängt. Die thermoresponsiven Eigenschaften der Endblöcke erlauben die Kontrolle der Netzwerkdynamik: Die Vernetzungspunkte sind bei Temperaturen unterhalb des Phasenübergangs dynamisch, oberhalb hingegen eingefroren. Die Responsivität der End- und Mittelblöcke soll ausgenutzt werden, um perfekt geordnete nanostrukturierte dünne Filme zu präparieren. Diese quellen stark in Wasser oder Wasserdampf, und somit ein Modellsystem für Sensoren sind. Der Quellgrad hängt hierbei von den Präparationsbedingungen ab. Zunächst sollen die Netzwerkstrukturen als Funktion der Polymerkonzentration, des pH-Werts, der Ionenstärke und der Temperatur mit Röntgenkleinwinkelstreuung untersucht werden. Die Dynamik der Netzwerke soll mit dynamischer Lichtstreuung untersucht werden, und zwar auf konventionelle Weise und mit rotierender Probe. Anhand dieser Erkenntnisse sollen das Quellverhalten und die strukturellen Änderungen in dicken Filmen untersucht werden, wenn diese in Wasser bei verschiedenen relevanten pH-Werten, Ionenstärken und Temperaturen gequollen werden. Diese Untersuchungen werden mit Röntgenkleinwinkelstreuung am Synchrotron durchgeführt. Schließlich sollen dünne Filme bei ausgewählten pH-Werten und Ionenstärken präpariert werden. Ihr Quellverhalten und ihre strukturellen Änderungen bei Quellen in Wasserdampf sowie beim Trocknen. Hierbei soll durch Änderung der Temperatur die Netzwerkdynamik so variiert werden, dass effizient defektfreie Strukturen erzeugt und konserviert werden. Diese Filme können als Modellsystem für Sensoren betrachtet werden.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 323407593.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.10.2017 - 31.03.2021

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
In-situ Untersuchungen zu Kondensation, Nekleation und Wachstum von Metallfilmen und Nanostrukturen auf organischen Oberflächen während Sputterbeschichtung

Beschreibung

Obwohl die Sputterdeposition von metallischen Schichten auf Polymeren eine etablierte Methode ist, sind die frühen Stadien der Deposition aufgrund der komplexen Natur des Depositionsprozesses noch nicht ausreichend verstanden. Gerade der Submonolagen¬bereich mit seinen transienten zweidimensionalen nanogranularen und verzweigten Strukturen ist von großem Interesse für zahlreiche, stark im Aufschwung begriffene Anwendungen. Solche Anwendungen reichen von der Plasmonik über Sensoren bis zur Photovoltaik. Diese Anwendungen erfordern eine präzise Kontrolle und das Verständnis der Sputterdeposition von metallischen Nanostrukturen im Submonolagenbereich auf Polymeroberflächen, bevor ein geschlossener Metallfilm entsteht. In der derzeitigen Förderperiode wurden die Frühstadien für ausgewählte Metall-Polymer-Systeme in Echtzeit mit hoher örtlicher und zeitlicher Auflösung mittels Röntgenkleinwinkelstreuung unter streifendem Einfall (GISAXS) in Verbindung mit einer speziell dafür entwickelten, mobilen Sputterdepositionskammer untersucht. Die Untersuchungen fanden an dem Messplatz MiNaXS/P03 der Synchrotronstrahlungsquelle PETRA III statt. Die gewonnenen, einzigartigen Ergebnisse ergaben, in Verbindung mit Modellierung und vielen anderen in situ und ex-situ Techniken als auch mit Computersimulationen, ein tiefgehendes Verständnis der Sputterdeposition im Submonolagenbereich. In der zweiten Förderperiode sollen noch komplexere Prozesse wie das Aufbringen von zwei dimensionalen, nanogranularen Metalllegierungsfilmen und die Sputterdeposition auf Blockcopolymerfilmen untersucht werden. Dieser Ansatz wird unter anderem erlauben, die Phasenseparation in wachsenden Nanostrukturen in situ quantitativ zu beobachten. Für nanoskalige Metalllegierungs¬strukturen sind deutliche Abweichungen zum Phasendiagramm im Volumen zu erwarten. Blockcopolymersubstrate werden ein Maßschneidern von Nanostrukturen ermöglichen, bedingt durch eine selektive Benetzung und Keimbildung auf einem der Blöcke und damit auf verschiedenen, einstellbaren Längenskalen. In einem späteren Schritt wird die Deposition unter streifendem Einfall ein weiteres spannendes Thema von Untersuchungen sein.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt ist gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 238058777.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.04.2017 - 31.03.2021

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
NEPOMUC - Gerät für die Erzeugung intensiver Positronen-Pulse

Beschreibung

Experimente mit Positronen verwenden bisher kontinuierliche Positronenstrahlen oder gepulste Positronenstrahlen mit niedriger Dichte. In diesem Vorhaben sollen in den letzten Jahren entwickelte Techniken zur effektiven Positronenspeicherung verwendet werden, um große Mengen von Positronen aus dem primären Strahl der NEPOMUC beamline zu akkumulieren und daraus intensive Positronenpulse mit hoher Teilchenzahl zu erzeugen, d.h. eine Quelle für intensive Positronenpulse zu bauen (IPPS für Intense Positron Pulse Source). Die Verfügbarkeit hoher Positronendichten wird völlig neuartige Untersuchungen ermöglichen, zum Beispiel Experimente zur Positronen-Materiewechselwirkung, zur Produktion von Positroniummolekülen und die Erzeugung eines Positron-Elektron-Plasmas. Außerdem kann die Pulsstruktur für zeitaufgelöste Messungen genutzt werden.Für die Positronenspeicherung wird ein System von zylindrischen Teilchen-Fallen aufgebaut, in dem die Positronen entlang der Feldlinien eines supraleitenden Elektromagneten (5 Tesla) und durch zusätzliche axiale elektrostatische Potentiale gespeichert werden (‘Penning-Malmberg-Falle’). In der Endausbaustufe ist eine Speicherkapazität von 10^12 Teilchen vorgesehen. Hierzu ist ein System aus mehreren radial um das Zentrum des Magneten angeordneten Penning-Malmberg-Fallen erforderlich. Zum sukzessiven Füllen werden die Positronen in einer vorgeschalteten Master-Zelle quer zu den Magnetfeldlinien transportiert. Weiterhin werden in dem Vorhaben Techniken entwickelt, mit denen der primäre Positronenstrahl von NEPOMUC effizient in das starke Magnetfeld des Positronenspeichers injiziert werden kann. Hierzu können die Positronen außerhalb des Speicher-Magneten durch Gasstöße abgebremst und dann im stark abgekühlten Zustand paketweise in ein stärkeres Magnetfeld beschleunigt werden. Alternativ dazu können schnelle Positronen im Magneten selbst durch einen metallischen Remoderator gekühlt und anschließend eingefangen werden. Im Vorhaben sollen zunächst beide Techniken untersucht werden, um dann die geeignetere von beiden zu realisieren.Anwendungen für die erzeugten, extrem kurzen und intensiven Positronenpulse finden sich insbesondere in der Untersuchung der Positronen-Materiewechselwirkung. Das Vorhaben ist die apparative Grundlage für zukünftige Untersuchungen von freien, geladenen und in Fallen gespeicherten Nanoteilchen mit Positronen. Ein weiteres Ziel ist die Herstellung des ersten kalten, magnetisch eingeschlossenen Paar-Plasmas aus Elektronen und Positronen. Dieses für die fundamentale Plasmaphysik und die Astrophysik gleichermaßen relevante Projekt ist als erste Anwendung für das entwickelte Gerät vorgesehen. Weitere Anwendungen bestehen in der Physik der kondensierten Materie: Erstmals überhaupt werden sich Festkörper untersuchen lassen, worin die Positronen nicht nur den Grundzustand, sondern aufgrund der hohen Dichte auch höhere Zustände besetzen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 326943750.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.03.2017 - 31.05.2021

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
ACCELERATE - ACCELERATing Europe's Leading Research Infrastructures

Beschreibung

Das Horizont-2020-Projekt “ACCELERATE” unterstützt die Nachhaltigkeit von großen Forschungsinfrastrukturen (RIs), mit Blick auf Entwicklung von Strategien und rechtlichen und administrativen Instrumenten für ein effektiveres Management und einen effektiveren Betrieb von RIs, unter besonderer Berücksichtigung der langfristigen Stärkung der Forschungsinfrastrukturnetzwerke ERICs und CERIC.

Weitere Informationen unter cordis.europa.eu sowie unter accelerate2020.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2017 - 31.12.2020

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No HORIZON2020 - 731112.

TEMET NOSCE - Transport & Morphologie. Einfluß auf nichtgeminale Rekombination in Organischen Solarzellen

Beschreibung

Obgleich sich der Wirkungsgrad organischer Solarzellen über die letzten Jahren kontinuierlich verbessert hat, sind nach wie vor wesentliche Aspekte des dominanten Verlustmechanismus, der nichtgeminalen Rekombination, unverstanden. Das TEMET NOSCE Projekt soll dazu dienen die verschiedenen experimentell zugänglichen Aspekte der nichtgeminalen Rekombination zu erfassen und ihren Zusammenhang mit der Morphologie der photoaktiven Schicht zu ergründen. Daher planen wir, die Rekombinationsrate, Ladungsträgerdichte sowie die Elektronen- und Lochbeweglichkeiten systematisch-verschiedener Proben unter vergleichbaren experimentellen Bedingungen zu untersuchen. Diese Messungen werden der detaillierten Morphologie der aktiven Schicht der Proben gegenübergestellt, die mittels moderner Röntgenstrukturanalysemethoden erfasst werden soll. Die Charakterisierung der Rekombination und Morphologie der Proben soll in kinetische Monte Carlo Simulationen zusammengeführt werden, um auf deren Basis neue physikalische Modelle zu entwickeln und zu testen. Dieser multimodale Ansatz erlaubt uns, ein grundlegendes Verständnis der Verbindung von Struktur und Eigenschaften in organischen Solarzellen zu erlangen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 279635873

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2017 - 31.03.2021

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Solar Technologies go Hybrid

Beschreibung

Informationen unter soltech-go-hybrid.de/

“Solar Technologies go Hybrid” ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2017 - 31.12.2021

Förderorganisation

  • Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
ExZellTUM II - Exzellenzzentrum für Batteriezellen an der Technischen Universität München

Beschreibung

Im Rahmen des WING-Zentrums (Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft) „Exzellenzzentrum für Batteriezellen an der Technischen Universität München“ wurden Kompetenzen in der Zellherstellung aufgebaut, so dass die komplette Prozesskette von vier Forschergruppen der TUM, dem Lehrstuhl für Technische Elektrochemie, der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz, dem Lehrstuhl für elektrische Energiespeichertechnik und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften abgebildet wird.
Das Ziel des WING-Zentrums ExZellTUM II ist die Erforschung und Optimierung von Silicium-Anoden und Hochvolt-Kathoden in großformatigen Lithium-Ionen-Zellen sowie die prozessübergreifende Optimierung der Fertigungsprozesse.
Der Entwicklungsplan umfasst die Optimierung der Elektrodenstruktur und des Zelldesigns, die Verbesserung der Produktionsprozesse für Halbzeuge und des Zellzusammenbaus, grundlegende Untersuchungen zur Elektrolytbefüllung und Zellformierung, die Aufklärung der Alterungsmechanismen. Die für industrielle Anwendungen entscheidenden Herausforderungen des „Scale-Up“ von Zellen stehen im Zentrum der Forschung von ExZellTUM II.

Weitere Informationen unter ei.tum.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 03XP0081.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.10.2016 - 30.11.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
DisPBiotech - Dispersitäts-, Struktur- und Phasenänderungen von Proteinen und biologischen Agglomeraten in biotechnologischen Prozessen

Beschreibung

Dispersitäts-, Struktur- und Phasenänderungen von Proteinen und biologischen Agglomeraten in biotechnologischen Prozessen – Teilprojekt von SPP1934

Im DFG Schwerpunktprogramm DiSPBiotech (SPP 1934) haben sich Ingenieure und Naturwissenschaftler die Aufgabe gestellt Dispersitäts-, Struktur- und Phasenänderungen von Proteinen und biologischen Agglomeraten in biotechnologischen Prozessen zu untersuchen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 273937032.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.09.2016 - 30.08.2019

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
ODIN and C-SPEC at ESS

Beschreibung

German inkind-contribution to the set-up of instruments ODIN (Optical and Diffraction Imaging with Neutrons) and C-SPEC (kaltes Chopper-Spektrometer) at The European Spallation Source (ESS ERIC).

Weitere Informationen unter europeanspallationsource.se

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.03.2017

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
Mikroskopische Struktur und Dynamik massivglasbildender metallischer Schmelzen unter geringfügiger Zugabe von zusätzlichen Legierungselementen

Beschreibung

Die Bildung metallischer Massivgläser kann durch die geringfügige Zugabe eines zusätzlichen Legierungselements deutlich verbessert werden, obwohl der dafür verantwortliche Mechanismus noch schwer verstanden ist. In diesem Projekt soll der Einfluss geringfügiger Legierungselemente auf die Struktur und Dynamik binärer Metallschmelzen auf Zr- und Cu-Basis untersucht werden. Die Zugabe von nur 4 at.% Al kann die Glasbildungsfähigkeit von binärem Zr-Cu erheblich verbessern sowie eine ausgeprägte Auswirkung auf die Schmelzviskosität haben. Untersuchungen auf der atomaren Skala sind erforderlich, um die Wechselwirkung des zusätzlichen Legierungselements mit der Schmelze aufzudecken und die Verbesserung der Glasbildungsfähigkeit durch z.B. Entstehung einer chemischen Nahordnung zu erreichen. Es sollen binäre glasbildende Metallschmelzen unter geringfügiger Zugabe eines zusätzlichen Legierungselements mittels elektrostatischer Levitation (ESL) behälterlos prozessiert werden um deren physikalische Eigenschaften in-situ zu untersuchten. Zusammen mit hochauflösenden Neutronen- und Röntgenstreuungsexperimenten, sollen partielle Strukturfaktoren und Diffusionskoeffizienten über einen großen Temperaturbereich mit hoher Genauigkeit bestimmt werden. Es ist das Ziel, die Entstehung von metallischen Gläsern zu verstehen, indem die Schlüsselrolle des zusätzlichen Legierungselements in der Verbesserung der Glasbildungsfähigkeit aufgeklärt wird. Dies wird in enger Verknüpfung von Theorie, Simulation und Experiment geschehen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 315677471.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2018

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Anwendung von ausferritischem Gusseisen (ADI) bei dynamisch beanspruchten Hydraulik-Komponenten

Beschreibung

Ausferritisches Gusseisen (engl.: Austempered Ductile Iron, ADI) und perferritisches Gusseisen (engl.: Isothermed Ductile Iron, IDI) sind wärmebehandelte Gusseisen mit Kugelgrafit (GJS). Die Wärmebehandlung von ADI besteht aus den Schritten Austenitisieren, Abschrecken und isothermem Ausferritisieren. Während der Austenitisierung reichert sich der Austenit mit Kohlenstoff an. Durch eine partielle Umwandlung zu Ferrit während der isothermen Ausferritisierung wird der verbleibende Austenit weiter mit Kohlenstoff angereichert und ist somit auch bei Raumtemperatur stabil. Bei IDI hingegen erfolgt eine interkritische Austenitisierung gefolgt von einem kontrollierten Abkühlprozess. Das zentrale Ziel des beantragten Forschungsvorhabens ist es daher, die Betriebsfestigkeit von Bauteilen, welche einer dynamischen Öldruckbelastung ausgesetzt sind, durch den Einsatz von ADI Werkstoffen zu erhöhen. Als mögliche, kostengünstige Alternative zu ADI wird ebenfalls der Werkstoff IDI für diesen Anwendungsfall geprüft.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 289765656.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2018

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Grenzflächennahe Dynamik nicht quervernetzter und quervernetzter Polymerarchitekturen auf festen planaren Oberflächen

Beschreibung

Das beantragte Vorhaben widmet sich der inneren Dynamik von nicht quervernetzten und quervernetzten Polymerarchitekturen an festen planaren Oberflächen.Oberflächenfunktionalisierung durch Beschichtung mit dünnen Polymerfilmen ist von großer Bedeutung z.B. für kontrollierte Wirkstofffreisetzung, Schmierung und Sensorik. Das Design solcher neuer Beschichtungen erfordert ein tiefes Verständnis der inneren Struktur und Dynamik, insbesondere der Wechselwirkung der Polymerketten untereinander, den Einfluss von Quervernetzungen, die Wechselwirkungen mit Einschlüssen (Wirkstofffreisetzung, Sensorik) oder mit festen Oberflächen (Lubrikation). Strukturuntersuchungen solcher Systeme an Oberflächen sind bereits weit fortgeschritten. Hingegen ist das Wissen über die Dynamik noch unvollständig. Das beantragte Projekt untersucht den Einfluss der geometrischen Einschränkung auf die Polymerdynamik in dünnen Filmen entweder in unmittelbarer Nähe zu einer festen Oberfläche oder zwischen zwei festen planaren Oberflächen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 290879244.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.12.2020

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
INA780 - Ni-Basis Superlegierung Alloy 780

Beschreibung

Entwicklung einer Instrumentierung (Prüfmaschine mit Hochtemperaturofen) zur Erforschung der Ausscheidungskinetik komplexer Legierungen während der thermomechanischen Prozesskette am Beispiel der Ni-Basis Superlegierung Alloy 780 (INA780)

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16WO2.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2020

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
BioSpek - Quantitative Biospektroskopie mit Neutronen

Beschreibung

Neutronenstreuung mit Proteinen unter physiologischen Bedingungen – Die Neutronenspektroskopie als quantitatives Analysewerkzeug der Proteindynamik und der Proteinkonformationen

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16PA1.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.12.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
FlexiProb: Flexible Probenumgebung für die Untersuchung weicher Materie zur Implementierung an der ESS

Beschreibung

Das Verbundprojekt “ 05K2016 – FlexiProb: Flexible Probenumgebung für die Untersuchung weicher Materie zur Implementierung an der ESS” wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Dieses Verbundprojekt ist in Teilprojekte unterteilt: TP 2 wird unter dem Förderkennzeichen 05K16KT4 geführt, TP 3 unter dem Förderkennzeichen 05K16WOA.
Weitere Informationen zu TP 2 finden Sie unter foerderportal.bund.de/05K16KT4
Nähere Angaben zu TP 3 erhalten Sie unter foerderportal.bund.de/05K16WOA

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
BornAgain - Analyse von GISAS-Daten dreidimensionaler Nanopartikelanordnungen unter Berücksichtigung instrumenteller Einflüsse und Validierung durch Referenzmessungen

Beschreibung

Weiterentwicklung von BornAgain für die Analyse von GISAS-Daten dreidimensionaler Nanopartikelanordnungen unter Berücksichtigung instrumenteller Einflüsse und Validierung durch Referenzmessungen

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16WEB.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.09.2020

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
POSITEC: Neue Instrumentierung an der hochintensiven Positronenquelle NEPOMUC

Beschreibung

Das Verbundprojekt “05K2016 – POSITEC: Neue Instrumentierung an der hochintensiven Positronenquelle NEPOMUC des FRM II” wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Dieses Verbundprojekt ist in zwei Teilprojekte unterteilt:
TP 1 “Aufbau eines neuartigen Primärremoderators und des Rasterpositronenmikroskops SPM sowie Weiterentwicklung der gepulsten Positronenstrahlanlage PLEPS” wird unter dem Förderkennzeichen 05K16WN1 geführt, TP 2 “Ultraschnelle Doppler-Verbreiterungsspektroskopie mit Positronen und Positronendiffraktion an Oberflächen” unter dem Förderkennzeichen 05K16WO7.

Weitere Informationen finden Sie unter foerderportal.bund.de

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
NECTAR - Thermische Neutronen am Messplatz NECTAR

Beschreibung

Das Projekt besteht aus zwei eng miteinander verbundenen Teilen:
1. Die geplante Option zur Erweiterung des Messplatzes NECTAR, um zusätzlich ein thermisches Neutronenspektrum für tomographische Untersuchungen und andere Bestrahlungsexperimente zur Verfügung zu stellen.
2. Die Weiterentwicklung und Anwendung der Methodik, um die mit thermischen und schnellen Neutronen gewonnenen Daten in einem kombinierten Auswerteverfahren nutzen zu können.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16VK3.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.03.2020

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
POWTEX (2016) - Hochintensitäts-Flugzeitneutronendiffraktometer am FRM II

Beschreibung

An der Hochdruckpresse des Bayerischen Geoinstituts in Bayreuth, SAPHiR, werden Drücke und Temperaturen wie im Erdinneren nachgestellt, um deren Auswirkung auf geologische Proben zu untersuchen. Die Neutronen werden Gesteinsstrukturen hochpräzise ausmessen und so zum Beispiel die Gesteinsfaltung analysieren, aber auch helfen, neue magnetische Speichermedien zu entwickeln.

Am Hochintensitäts-Flugzeitneutronendiffraktometer POWTEX der RWTH Aachen wird mit Hilfe der Förderung ein neuartiger großflächiger Neutronendetektor gebaut. Die RWTH Aachen und die Georg-August-Universität Göttingen erhalten die Gelder, um hierzu die geeignete Software zu entwickeln.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16PA2.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
NeuRoFast: Weiterentwicklung eines kombinierten Neutronen- und Röntgen-Bildgebungsverfahrens an der Neutronentomographieanlage ANTARES

Beschreibung

Das Verbundprojekt “05K2016 – NeuRoFast: Weiterentwicklung eines kombinierten Neutronen- und Röntgen-Bildgebungsverfahrens an der Neutronentomographieanlage ANTARES am FRM-II” wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Dieses Verbundprojekt ist in zwei Teilprojekte unterteilt:
TP 1 wird unter dem Förderkennzeichen 05K16WO8 geführt, TP 2 unter dem Förderkennzeichen 05K16VFA.
Weitere Informationen zu TP 1 finden Sie unter foerderportal.bund.de/05K16WO8
Nähere Angaben zu TP 2 erhalten Sie unter foerderportal.bund.de/05K16VFA

Ziel des Vorhabens ist die Weiterentwicklung eines kombinierten bildgebenden Systems (NeuRoFast), an der Neutronentomographieanlage ANTARES am FRM-II (Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz / TU München), das es ermöglicht Neutronen- und Röntgen- Bildgebung gleichzeitig an einer Probe durchzuführen. Zusätzlich werden in NeuRoFast neue Kontrastverfahren für die Untersuchung dynamischer Prozesse im Bereich neuer Materialien für Energieanwendungen entwickelt und Pilotexperimente durchgeführt.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.12.2020

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
RESEDA+ Longitudinale Resonante Neutronen Spin-Echo Spektroskopie mit Extremer Energie-Auflösung

Beschreibung

RESEDA+
Longitudinale Resonante Neutronen Spin-Echo Spektroskopie mit Extremer Energie-Auflösung

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16WO6.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.12.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
4D N4DP - Isotopenspezifische vierdimensionale Profilanalyse mit kalten Neutronen

Beschreibung

Isotopenspezifische vierdimensionale Profilanalyse mit kalten Neutronen

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16WO1.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.12.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
HEiDi (2016) - Erweiterung des heißen Einkristalldiffraktometers HEiDi für Experimente an kleinen Proben < 1 mm³ und mit Druckzellen

Beschreibung

Erweiterung des heißen Einkristalldiffraktometers HEiDi für Experimente an kleinen Proben < 1 mm³ und mit Druckzellen.
Das Einkristalldiffraktometer HEiDi wurde entwickelt für detaillierte Untersuchungen der strukturellen und magnetischen Eigenschaften von Einkristallen mittels heißer unpolarisierter Neutronen und der Bragg’schen Gleichung.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16PA3.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.12.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
NLHalleOst

Beschreibung

Unterstützungsmaßnahme zur Inbetriebnahme von Neutronenstreuinstrumenten in der Neutronenleiterhalle Ost des FRM II.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05E16WO1.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2020

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
MIEZETOP - Entwicklung eines zusätzlichen modularen Instrumentaufsatzes für das Instrument MIRA

Beschreibung

Entwicklung eines zusätzlichen modularen Instrumentaufsatzes für das Instrument MIRA am FRM II zur energetisch höchstauflösenden Untersuchung der Dynamik von Festkörpern in hohen Magnetfeldern.

Dieses mobile Gerät sollen Wissenschaftler später einfach nutzen können, ohne dass sie sich mit dessen genauen Funktionsweise beschäftigen müssten. Darüber hinaus soll der Instrumentenaufsatz so flexibel sein, dass er auch an anderen Einrichtungen oder Strahllinien verwendet werden kann. Derzeit tüfteln Physikern der TU München am FRM II noch an dem auf den Namen „MIEZETOP“ getauften Apparat: Der Entwurf dafür ist im Wesentlichen bereits fertig und wird über die nächsten Jahre umgesetzt werden.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16WO4.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.12.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
POWTEX2 - Entwicklung der Texturdatenauswertung und Konstruktion von geowissenschaftlichen Probenumgebungen für das Hochintensitäts-Flugzeitneutronendiffraktometer POWTEX

Beschreibung

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16MGC.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2022

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
ERWIN (2016) - Energy Research WIth Neutrons

Beschreibung

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Messplatzes zur hocheffizienten Neutronen-Pulverbeugung unter in-situ Bedingungen am Strahlrohr SR8b des Forschungsreaktors FRM II in Garching bei München. Der neue Messaufbau wird neben einem bereits existierenden Setup zur Einkristall-Neutronenbeugung implementiert und dient insbesondere der Forschung an Energiematerialien.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de sowie unter iam.kit.edu

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16VK2.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
KOMPASS (2016) - Kaltes Neutronen-Dreiachsenspektrometer

Beschreibung

Aufbau eines kalten Neutronen-Dreiachsenspektrometer am FRM II, mit dem Ziel der permanenten Polarisationsanalyse. Neben der Inbetriebnahme sollen die Präzision der Polarisierung, das Verhältnis von Intensität zu Untergrund und spezielle Charakteristika optimiert werden.

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16PK1.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
BAMBUS für PANDA (2016)

Beschreibung

BAMBUS – Ein Flatcone-Multidetektorsystem mit Energieanalyse für das Kalte Neutronen-Dreiachsenspektrometer PANDA

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16OD2.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
SAPHiR (2016) - Aufbau einer Hochdruckpresse vom Multi-Anvil-Typ am FRM II

Beschreibung

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16WCA.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 30.06.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
TOFTOF - Optische In-situ Methoden für das Flugzeitspektrometer TOFTOF

Beschreibung

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K16WO3.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2016 - 31.12.2019

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
Positroneninjektion in ein magnetisches Dipolfeld zum Studium eines Elektron-Positron Plasmas

Beschreibung

In diesem Projekt planen wir die Herstellung eines niederenergetischen, hoch brillanten Positronenstrahls, um diesen zur Erzeugung eines Elektron-Positron Plasmas im Labor zu nutzen. Es wird vorhergesagt, dass sich ein solches Plasma in wesentlichen Punkten von konventionellen Plasmen unterscheiden wird, zum Beispiel werden Plasmaturbulenzen praktisch keine Rolle spielen. Diese einmaligen Eigenschaften resultieren aus der Massensymmetrie zwischen positiven und negativen Ladungsträgern im Unterschied zu konventionellen Plasmen. Für den Einschluss des Plasmas werden wir das magnetische Dipolfeld verwenden. Eine Abschätzung der Annihilationsraten durch Elektron-Positron-Stöße, sowie durch resonante Bildung von Positronium mit anschließender Annihilation, zeigt keine erhebliche Einschränkung der zu erwartenden Lebensdauer des Paar-Plasmas. Vielmehr kann die Annihilationsstrahlung zur Diagnostik der Plasmaeigenschaften genutzt werden. Bis jetzt ist es jedoch nicht gelungen, ein solches Paar-Plasma herzustellen.Wir werden daher zwei innovative Elemente einsetzen, um den beiden größten Herausforderungen bei der Herstellung eines Elektron-Positron Plasmas (zu geringe Anzahl an Positronen und unzureichende Qualität des Plasmaeinschlusses) zu begegnen. Positronen werden von NEPOMUC am Garchinger Forschungsreaktor FRM II geliefert, der vom ersten Antragsteller entwickelten, intensivsten Positronenquelle der Welt. Für den Einschluss des Plasmas werden wir das magnetische Dipolfeld einer schwebenden, supraleitenden Spule verwenden, dessen überlegene Eigenschaften vom zweiten Antragsteller in den letzten Jahren gezeigt wurden.In diesem Projekt möchten wir die letzte Hürde bei der Herstellung des Paar-Plasmas überwinden, nämlich die Injektion der Positronen in das einschließende Magnetfeld. Als Voraussetzung dafür müssen die optimalen Parameter zur Herstellung des NEPOMUC Positronenstrahls bei deutlich kleinerer Energie als bisher gefunden werden. Zur Injektion planen wir mit geeigneten Ablenkplatten eine ExB-Drift zu induzieren, die die Teilchen auf geschlossene Orbits führt, und die entstehende Bewegung mit einem elektrischen Wechselfeld, ähnlich den ‘rotating wall’ Feldern in zylindrischen Fallen, zu stabilisieren.Ein alternativer Ansatz zur Positroneninjektion soll unter Verwendung eines Wolfram-Einkristalls zur Positronenremoderation unmittelbar nach dem ExB Filter vefolgt werden. Diese Methode würde uns erlauben, den primären Positronenstrahl und den brillianteren remoderierten Positronenstrahl zu trennen und das Potenzial für eine effizientere Injektion in das Dipolfeld zu erkunden.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 285825712.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.04.2016 - 31.05.2020

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Intelligente Textilien basierend auf thermo-responsiven Copolymerbeschichtungen

Beschreibung

Aufbau internationaler Kooperationen zum Thema “Intelligente Textilien basierend auf thermo-responsiven Copolymerbeschichtungen”

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer MU 1487/23-1.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.02.2016 - 31.05.2017

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Experimentelle Analyse mehrachsiger Eigenspannungsverteilungen nach dem Laserstrahlhärten

Beschreibung

Gegenstand des hier beantragten Fortsetzungsprojektes bildet die Entwicklung einer Mess- und Auswertestrategie, um Eigenspannungstiefengradienten im Bereich von einigen wenigen Zentelmillimetern bis zu einigen Millimetern zerstörungsfrei mittels Neutronendiffraktion bestimmen zu können. Diese Methodik ist insbesondere von essentieller Bedeutung, sobald damit zu rechnen ist, dass bei der konventionellen Vorgehensweise zur Bestimmung von lokalen Eigenspannungstiefenverteilungen nahe der Oberfläche mittels Beugungsmethoden massive Umlagerungen der Eigenspannungen zu erwarten sind. Diese ergeben sich aus der wiederholten Anwendung der röntgenographischen Eigenspannungsanalysen nach der sin²y-Methode nach sukzessivem elektrochemischen Subschichtabtrag, infolge des Materialabtrags.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 206828805.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.12.2015 - 31.01.2017

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
SINE2020 - World class Science and Innovation with Neutrons in Europe 2020

Beschreibung

SINE2020 is a consortium of 18 partner institutions from 12 countries. It has two objectives:

  • Preparing Europe for the unique opportunities at the European Spallation Source (ESS) in 2020, and
  • Developing the innovation potential of neutron Large Scale Facilities (LSF’s).

Weitere Informationen unter cordis.europa.eu sowie unter sine2020.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.10.2015 - 30.09.2019

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No HORIZON2020 - 654000.

CREMLIN - Connecting Russian and European Measure for Large-scale Research Infra-structures

Beschreibung

CREMLIN ist ein europäisch-russisches Projekt zur Stärkung der Kooperation zwischen Großforschungseinrichtungen in Russland und der EU (RI).

Weitere Informationen unter cordis.europa.eu sowie unter cremlin.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.09.2015 - 30.08.2018

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No HORIZON2020 - 654166.

HERACLES-CP - Toward the Conversion of High Performance Research Reactors in Europe

Beschreibung

In the framework of the joint international efforts to reduce the risk of proliferation by minimising the use of highly enriched uranium, a new research reactor fuel based on uranium-molybdenum (UMo) alloys is being developed by the HERACLES group. HERACLES is composed of AREVA-CERVA, CEA, ILL, SCK•CEN and TUM, all organisations with a long-standing history in fuel manufacturing and qualification. HERACLES works towards the qualification of UMo fuels, based on a series of “comprehension” experiments and manufacturing developments.

Weitere Informationen unter heracles-consortium.eu sowie unter cordis.europa.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.06.2015 - 29.02.2020

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No HORIZON2020 - 661935.

ATUMS: Internationale Graduiertenschule für Funktionelle Hybridmaterialen

Beschreibung

GRK 2022: Alberta Universität/Technische Universität München
Internationale Graduiertenschule für Funktionelle Hybridmaterialen (ATUMS)

Halbleitende Nanopartikel und funktionale Polymere gehören zu den wissenschaftlichen Highlights des 20. Jahrhunderts. Innerhalb der IRTG 2022 „ATUMS“ (Alberta/TUM Graduate School) werden diese zu funktionalen Hybridmaterialien (FHMs) zusammengeführt. Dabei werden wichtige Fragen unserer Gesellschaft adressiert, die von der Solarenergie-Erzeugung und Speicherung, über die Herstellung elektronischer Bauteile mit niedrigem Energieverbrauch bis in den biomedizinischen Bereich mit neuartigen Sensoren, Diagnostiken oder Therapeutika reichen. Dies bedarf einer interdisziplinären Grundlagenforschung, die von hochqualifizierten Wissenschaftlern durchgeführt wird. Die 1. Phase von ATUMS ist sehr erfolgreich. Die Expertise und Zusammenarbeit hochrangiger kanadischer und deutscher Chemiker, Physiker und Ingenieure ermöglichten die Entwicklung neuartiger, nanoskalierter FHMs, die zur Herstellung (opto)elektronischer Bauteile (z.B. Sensoren, FETs, LEDs) verwendet wurden. Unser Ausbildungskonzept folgte der interdisziplinären Wissenskette-Strategie mit dem Ziel, hochqualifizierte Kader und spätere Führungspersönlichkeiten für das akademische und industrielle Umfeld vorzubereiten. Der Erfolg der besonderen ATUMS-Ausbildung ist offensichtlich: Alle ATUMS-Absolventen stiegen sofort in die nächste Karrierestufe ein (Postdoc, MBA, Entrepreneur, etc.).In der 2. Phase von ATUMS werden wir die bisher erzielten beeindruckenden Ergebnisse ausbauen und weiterentwickeln. Wir beabsichtigen unserer bisherigen Strategie der fachübergreifenden Ausbildung zu folgen und die Forschung auch zu neuen Materialkategorien und deren Anwendungen zu erweitern (z.B. Si/Ge-Nanoblätter, MOFs, Selbstorganisation, hydrierte Zintl-Phasen). Dazu nutzen wir die Expertise des bewährten deutsch-kanadischen Teams, welches sich in den letzten Jahren zu einer starken, transatlantischen Forschungseinheit entwickelt hat und folgen konsequent unserer Idee einer Wertschöpfungskette von der chemischen Synthese bis zur Prototyp-Herstellung. Das ATUMS-Ausbildungsprogramm an der TUM wird auch in der 2. Phase der DFG-akkreditierten TUM IGSSE (Intl. Graduate School of Science & Engineering) zugeordnet bleiben. Neben den individuell für ATUMS durch die PIs eingerichteten, meist fachspezifischen Seminaren, stehen dort über 200 Kurse zur Förderung der persönlichen und der sozialen Kompetenzen zur Verfügung. Auch in der 2. Phase werden wir den Bereich der unternehmerischen Fähigkeiten unserer Doktoranden gezielt fördern.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de sowie unter igsse.gs.tum.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 245845833.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.06.2015 - 30.03.2022

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Dynamik in chiralen Magneten

Beschreibung

Dynamik in chiralen Magneten – Helimagnonen in MnSi unter Druck: Die nicht-Fermi-Flüssigkeitsphase

In dem vorhergehenden Projekt haben wir ein volles Verständnis des (B,T)-Phasendiagramms in MnSi erreicht. Dies basiert auf nur drei experimentell leicht zugänglichen Parametern, der Stärke der DM Wechselwirkung, der Steifigkeit der magnetischen Spirale unter Einwirkung eines Magnetfeldes und der Anharmonizität des Spin Systems. Dies ermöglicht uns als nächstes die Rolle der Anisotropie und der magnetischen Fluktuation in MnSI besser zu verstehen, indem wir den Parameterbereich der Messungen um den Druck auf das Stem erweitern. Wir sind hier insbesondere an der Entwicklung der magnetischen Spirale unter Druck und an einer möglichen neuen Physik im Bereich des kritischen Druckes von 14.6 kbar interessiert. Weiterhin möchten wir MnSi unter gleichzeitigem Anlegen von Druck und einem magnetischen Feld untersuchen. Zuletzt soll dabei der Druck, sowohl im Nullfeld als auch unter angelegtem Magnetfeld, über den kritischen Druck hinaus erhöht werden. Dies wird uns erlauben zu testen, wie der Zusammenhang zwischen der NFL Phase, der Skyrmionenphase und den magnetischen Fluktuation ist.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 270344603.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.04.2015 - 30.06.2020

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kugelförmiges Pferd im Vakuum oder anwendbare Mizellen? Verhalten und Form von Nanopartikeln als Wirkstoffträger für Krebsmedikamente in reeler Blutumgebung

Beschreibung

Ziel des Projekts ist, einen Durchbruch im Verständnis des Verhaltens von Trägern für Krebsmedikamente in reeller Blutumgebung zu erzielen. Im Fokus sind die folgenden Aspekte: (i) die starke Verdünnung bei Injektion in den Blutkreislauf und (ii) spezifische und unspezifische Wechselwirkung mit Komponenten des Bluts, z.B. Proteinen. Hierbei soll der Ansatz des Kontrastierens und Markierens zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 265795383.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.03.2015 - 28.02.2018

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Mischungen aus Lösungsmitteln und Mischungen aus Blockcopolymeren für die kontrollierte Präparation strukturierter dünner Blockcopolymerfilme

Beschreibung

In diesem Fortsetzungsprojekt sollen (i) die Prozesse in dünnen Filmen aus Diblockcopolymeren während der Dampfbehandlung mit Mischungen aus Lösungsmitteln untersucht werden sowie (ii) die Mikro- und Makrophasenseparation in dünnen Filmen aus Mischungen von Diblock¬copoly-meren ausgenutzt werden, um komplexe Strukturen zu erhalten. In Projektteil (i) werden dünne Filme aus zylinderbildenden Diblockcopolymeren mit Mischungen selektiver und nichtselektiver Lösungsmittel dampfbehandelt. Dies wird zu einem Verständnis der Umstrukturierungsprozesse führen, sodass Protokolle für das Ausheilen von Defekten und die Präparation bestimmter Zylinderorientierungen identifiziert werden können. In Projektteil (ii) werden dünne Filme aus binären Mischungen symmetrischer Diblockcopolymere untersucht, in denen sich aufgrund des Wechselspiels zwischen der Mikro- und der Makrophasenseparation komplexe Strukturen bilden. In Mischungen aus symmetrischen und asymmetrischen Diblockcopolymeren werden wir den Übergang von der lamellaren zur zylindrischen Morphologie charakterisieren und evtl. Zwischenphasen und epitaktisches Wachstum sowie die Rolle der Filmgrenzflächen untersuchen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 181436160.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.03.2015 - 28.02.2018

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Opti-Alloy - Festigkeitsberechnung auf Mikrostrukturbasis

Beschreibung

Im Rahmen des beabsichtigten Forschungsvorhabens soll eine virtuelle Möglichkeit zur anwendungsspezifischen Legierungsauswahl geschaffen werden. Hierzu wird eine bestehende Mikrospannungssimulation um ein Versagensmodell für unterschiedliche industriell eingesetzte und generische erzeugte Aluminium-Silizium-Legierungen (z.B. AlSi7, AlSi9, AlSi11) mit Zusätzen (z.B. Kupfer) erweitert. Durch die Kombination mit einer Gießprozesssimulation kann somit die durchgängige simulative Abbildung des Bauteillebenszyklus erfolgen. Die Gießprozesssimulation liefert die Temperaturverteilung, welche in Verbindung mit der Mikrospannungssimulation die Berechnung der lokalen thermomechanischen Eigenschaften ermöglicht. Durch eine Spannungssimulation des Bauteils unter Last kann anschließend das Rissverhalten der Legierung unter Einbezug der aus der Gießprozesssimulation vorhandenen Eigenspannungen vorhergesagt werden. Das endgültige Ziel dieser gesamtheitlichen Abbildung der Prozesskette ist die Legierungsoptimierung und -auswahl hinsichtlich der thermomechanischen Eigenschaften und des Versagensverhalten unter Last. Da sich Aluminium-Silizium-Legierungen abhängig von ihrer Legierungszusammensetzung stark in ihren mechanischen Eigenschaften voneinander unterscheiden kann mit einer gezielten Legierungsauswahl das Werkstoffpotential voll genutzt werden.

Weitere Informationen unter forschungsstiftung.de sowie unter mw.tum.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Bayerische Forschungsstiftung (Projektnummer AZ1134-14).

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.02.2015 - 31.01.2017

Förderorganisation

  • Bayerische Forschungsstiftung
The influence of biopolymers on mineralization in water treatment processes

Beschreibung

The application of the strategy to laser surface hardened material states is still problematic; since we could demonstrate that a second surface effect occurs at the interface between the laser hardened martensitic process zone and the ferritic base material. This effect will be experimentally and numerically studied in detail within the continuation of the successful project. Finally, a strategy for avoiding and for the numerical compensation of the surface effect for this interfacial zone will be developed. For this purpose, the analytical model for simulation of the neutron experiment will be extended accordingly. Moreover, the transformation of the method to further neutron experiments dedicated for residual stress analyses (e.g. Salsa@ILL) will be achieved.

This project is funded by the German-Israeli Foundation of Scientific Research and Development under the Grant No. I-1240-307.8/2014.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.01.2015 - 31.12.2017

Förderorganisation

  • German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development
SoNDE - Solid-State Neutron Detector

Beschreibung

SoNDe is a project for the development and construction of a high-flux capable neutron detector. 
The Solid-State Neutron Detector – SoNDe – project aims to develop a high-resolution neutron detector technique that will enable the construction of position-sensitive neutron detectors for high-flux sources, such as the upcoming European Spallation Source (ESS). Moreover, by avoiding the use of 3He in this detector the 3He-shortage, which might otherwise impede the construction of such large-scale facilities, can be alleviated. The main features of the envisioned detector technique are:

• high-flux capacity, capable of handling the peak-flux of up-to-date spallation sources
• high-resolution down to 3 mm by direct imaging technique, higher resolutions available by interpolation
• no beam stop necessary, thus enabling investigations with direct beam intensity
• independence of 3He
• modularity, improving maintenance characteristics of today’s neutron detectors

Detectors of these kind will be capable of usage in a wide array of neutron instruments at facilities which use neutrons to conduct there research, among them the Institute Laue-Langevin (ILL) in France, the Maier-Leibnitz-Zentrum (MLZ, former FRMII) in Germany, Laboratoire Leon Brillion (LLB) in France and ISIS in the United Kingdom which are in operation at the moment and the upcoming ESS. At these facilities neutrons are used as a probe in a wide array of fields, ranging from material science to develop new and smart materials, chemical and biological science to develop new drugs for improved treatment of a wide range of medical conditions, magnetic studies for the development of future information storage technology to archeology, probing historical artifacts without physically destroying them. All these fields nowadays rely heavily on neutrons scattering facilities in their research and thus are in need of a reliable, high-quality neutron detection technique, which will be able to perform well at the new high-flux facilities such as ESS and simultaneously avoid the problem of 3He shortage.

For further information, please visit cordis.europa.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.05.2014 - 31.10.2019

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No H2020-EU.1.4.1.1. - 654124.

TRR80 - Stabilisierung magnetischer Ordnung unter extremen Bedingungen

Beschreibung

Es ist geplant, Raster- und Nahfeld-Raman-Spektroskopie zu verbinden, um die Spin, Ladungs- und Gitterdynamik korrelierter Elektronensysteme zu untersuchen. Die Kombination ermöglicht die Simultananalyse von Ein- und Zweiteichenspektroskopien an identischen Stellen auf der Probenoberfläche. Auf diese Weise erhält man Informationen über den Einfluss von Korrelationen auf die Materialeigenschaften in der Umgebung von magnetischen Texturen, Oberflächen, Störstellen und Grenzflächen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 107745057.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.01.2014 - 31.12.2021

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
TRR80 - Neutronenreflektometrie an magnetischen Schichten

Beschreibung

Wir untersuchen komplexe, helische magnetische Strukturen in Heterostrukturen, welche durch eine unidirektionale Austauschwechselwirkung einer ferromagnetischen Schicht zwischen zwei antiferromagnetischen Schichten mit unterschiedlichen Néel-Temperaturen erzeugt werden kann. Unterschiedliche magnetische Struktur lassen sich durch Variation des Einkühlprozesses im Magnetfeld realisieren und können im Detail tiefenaufgelöst während verschiedener Stadien des Schichtwachstums sowie an der fertigen Probe mittels in situ-polarisierte Neutronenreflektometrietechnik sowie Magnetotransportmessungen analysiert werden. Ein weiteres zu untersuchendes System bilden magnetische Dünnfilmsysteme, die auf Grund einer Dzyaloshinskii-Moriya-Wechselwirkung sowie unidirektionaler Austauschkopplung, gepinnte magnetische Skyrmionen zeigen könnten.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 107745057.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.01.2014 - 31.12.2017

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Umrüstung des FRM-II auf ein Brennelement mit reduzierter Uran-Anreicherung

Beschreibung

Weitere Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen FRM1318.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2014 - 31.12.2018

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
TRR80 - Bestimmung der Elektronischen Struktur mit Spin-Polarisierten Positronen (2)

Beschreibung

Spin-polarisierte 2D-ACAR (Winkelkorrelation der Annihilationsstrahlung) ist eine einzigartige Technik, um spinaufgelöst Fermi-Flächen zu messen. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der elektronischen Struktur von Elementkristallen wie Pd, Gd und Cr sowie von intermetallischen Verbindungen wie Heusler-Legierungen, um ein besseres Verständnis der Elektronenkorrelationen zu erlangen. Die theoretischen Berechnungen der Impulsdichten in korrelierten Systemen wird weiterentwickelt. Hierzu wird ein Gitter-Hubbard-Modell implementiert, in dem sowohl Elektronen-Elektronen- als auch Elektron-Positron-Wechselwirkungen berücksichtigt werden.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 107745057.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2014 - 31.12.2021

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
CoRe alloy - Erforschung der Ausscheidungshärtung durch Tantalkarbide in Co-Re-Basis Legierungen

Beschreibung

Co-Re-Basis Legierungen wurden im Jahr 2007 als eine neue Materialgruppe für Hochtemperaturanwendungen vorgeschlagen und in der DFG Forschergruppe FOR 727 Beyond Ni-Base Superalloys erstmals eingehend hinsichtlich der Wechselwirkung zwischen Legierungszusammensetzung, Gefügeentwicklung und Oxidationsbeständigkeit bzw. mechanischem Verhalten untersucht. Als besonders vielversprechender Verfestigungsmechanismus wurde dabei die Teilchenhärtung durch Tantalkarbide (TaC) identifiziert, allerdings nur ansatzweise untersucht. So beschränkten sich die Untersuchungen auf eine Legierungszusammensetzung (Co-17Re-23Cr-1.2Ta-2.6C) und vergleichsweise kurzzeitige Hochtemperaturbeanspruchungen, so dass vielfältige Fragen hinsichtlich Stabilität, Ausscheidungskinetik und Umwandlungsverhalten der Tantalkarbide offen blieben. Neben konventionellen mikrostrukturellen Charakterisierungsmethoden stellte sich die in-situ Neutronenbeugung als sehr hilfreiches Werkzeug heraus, da sie es erlaubt, kristallographische und morphologische Informationen für repräsentative Materialvolumina während der Hochtemperaturauslagerung zu bestimmen. Vor diesem Hintergrund wird der vorliegende Antrag gestellt, in dem die Ausscheidungshärtung durch Tantalkarbide in Co-Re-Basis Legierungen unter Beteiligung der TU Braunschweig und der TU München genau erforscht werden soll. Neben der Streuung mit Neutronen an der Heinz Maier-Leibnitz Forschungs-Neutronenquelle der TU München soll dabei die 3-dimensionale Tomographie mittels Zweistrahl-Rasterelektronenmikroskopie als wesentliches Werkzeug zur mikrostrukturellen Charakterisierung zum Einsatz kommen. Ziel der Forschungsarbeiten ist es festzustellen, welche Zusammenhänge zwischen Legierungschemie, Temperaturbeanspruchung und Ausscheidungs-verhalten der Tantalkarbide bestehen, um so die Voraussetzungen zu schaffen, die Ausscheidungshärtung durch Tantalkarbide optimal für den Hochtemperatureinsatz von Co-Re-Basis Legierungen nutzen zu können.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 239959382.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.09.2013 - 31.05.2017

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Einkristalldiffraktometer mit polarisierten Neutronen POLI und Implementierung der Flipping-Ratio-Methode

Beschreibung

Aufbau und Inbetriebnahme des Einkristalldiffraktometers mit polarisierten Neutronen POLI und Implementierung der Flipping-Ratio-Methode an der heißen Quelle des FRM II

Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung -Förderkennzeichen 05K13PA3.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2013 - 31.12.2016

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
Zweifach und orthogonal schaltbare Blockcopolymere aus zwitterionischen und thermoresponsiven Blöcken

Beschreibung

Zweifach und orthogonal schaltbare Blockcopolymere aus zwitterionischen und thermoresponsiven Blöcken: Synthese und Strukturen in Lösung und im dünnen Film

Ziel des Projekts ist die Darstellung und Untersuchung doppelt und orthogonal schaltbarer Blockcopolymere im Volumen und im dünnen Film. Diese bestehen aus einem zwitterionischen und einem thermoresponsiven Block. In Abhängigkeit von den chemischen Eigenschaften der beiden Blöcke und den Blocklängen wird das Schaltverhalten bei Änderungen der Temperatur und des Elektrolytgehalts untersucht, und zwar in wässriger Lösung sowie im dünnen Film. Sowohl die Strukturen als auch die Kinetik ihrer Änderungen beim Sprung über eine der Phasengrenzen werden mit modernen Streumethoden sowie mit Fluoreszenz-Korrelationsspektroskopie charakterisiert, wieder in Lösung und im dünnen Film.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 236534685.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.05.2013 - 30.06.2017

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
Neutron polarizer for PERC (2013)

Beschreibung

SPP 1491- Precision experiments in particle- and astrophysics with cold and ultracold neutrons
Teilprojekt: Neutron polarizer for PERC

PERC and other projects investigating correlations in neutron beta decay are presently limited in accuracy at the 10-3 level by the knowledge of the average neutron beam polarisation. Preceding tests of single supermirror polariser samples could proof the feasibility in the determination of the absolute polarisation to a level of accuracy of several times 10-4. Based on the obtained results, new ferromagnetic supermirror structures will be developed within this project, which will require in much smaller magnetic holding fields than actually any comparable structure.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 237289336.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.04.2013 - 31.03.2018

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
EEBatt - Interdisziplinäre Energiespeicherforschung
ExZellTUM - Excellence for battery cells at the Technische Universität München

Beschreibung

Im “Exzellenzzentrum für Batteriezellen an der Technischen Universität München“ wird die komplette Prozesskette der Fertigung leistungsfähiger elektrischer Energiespeicher in einem Kompetenzzentrum abgebildet. Damit werden die fachlichen Bereiche Chemie, Elektrotechnik, Physik und Maschinenwesen an einem Standort interdisziplinär vernetzt. Das Projekt ExZellTUM betrachtet die Optimierung bestehender Produkte und Fertigungsprozesse sowie die Entwicklung neuer Systeme für zukünftige elektrische Energiespeicher.
Der Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik bildet zusammen mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften sowie dem Lehrstuhl für Technische Elektrochemie und der Forschungsneutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz das Kompetenzzentrum für Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft (WING). Der EES bringt in das Projekt seine Expertise und Forschungsinteressen in den Themen Zelldesign und Zellentwicklung sowie Formierungs- und Teststrategien der Teams Simulation und Zellalterung ein.

Weitere Informationen unter ei.tum.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 03×4633A (Exzellenz und technologische Umsetzung der Batterieforschung – ExcellentBattery)

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.08.2012 - 31.12.2015

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
TOPFIT - Topological Spin Solitons for Information Technology

Beschreibung

Das Projekt beschäftigt sich mit der gezielten Suche nach magnetischen Materialien in denen die Spinstruktur nicht-triviale topologische Eigenschaften besitzt. Die Eigenschaften dieser topologisch nicht-trivialen Eigenschaften für Anwendungen, insbesondere im Bereich der Informationstechnologien, sollen erforscht werden. Das Projekt umfasst die Materialsynthese (Einkristallzüchtung) ausgewählter Materialsysteme, die Untersuchung der Volumen und Transporteigenschaften dieser Materialien und die Erforschung der mikroskopischen Eigenschaften mittels Neutronenstreuung.

Weitere Informationen unter erc.europa.eu sowie unter cordis.europa.eu

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.03.2012 - 28.02.2017

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No FP7-IDEAS-ERC - 291079.

NMI3-II (FP7) - Neutron Scattering and Muon Spectroscopy Integrated Initiative

Beschreibung

Advanced solutions to the challenges that confront our technology-based society – from energy and environment to health – are crucially dependent on advanced knowledge of material properties down to the atomic scale. Neutron and Muon spectroscopy offer unique analytical tools for material investigation. They are thus an indispensible building block of the European Research Area and directly address the objectives of the Innovation Union Flagship Initiative. The knowledge creation via neutron and muon spectroscopy relies on the performance of a closely interdependent eco-system comprising large-scale facilities and academic and industrial users.

The Integrated Infrastructure Initiative for Neutron and Muon Spectroscopy (NMI3) aims at a pan-European integration of the main actors within this eco-system. The NMI3 coordination effort will render public investment more efficient by harmonizing and reinforcing the services provided to the user community. It will thus directly contribute to maintaining Europe’s world-leading position.

NMI3 is a comprehensive consortium of 18 partners from 11 different countries that includes all major providers of neutrons and muons in Europe. NMI3 exploits all tools available within I3s to realize its objectives.

- Transnational Open Access will build further capacity for European users. It will foster mobility and improve the overall creation of scientific knowledge by providing the best researchers with the opportunity to use the most adapted infrastructures.
- Joint Research activities will create synergies in innovative instrument development that will feed directly into improved and more efficient provision of services to the users.
- Networking activities will reinforce integration by harmonizing procedures, setting standards and disseminating knowledge. Particular attention is given to train young people via the European Neutron and Muon School as well as through an e-learning platform.

For more information, please visit:
nmi3.eu
cordis.europa.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.02.2012 - 31.01.2015

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No FP7-INFRASTRUCTURES - 283883 .

High temperature in-situ neutron diffraction on CoRe alloys

Beschreibung

This project is funded by the Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) under the project number 54407179.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

01.01.2012 - 31.12.2013

Förderorganisation

  • Deutscher Akademischer Austauschdienst
Design Update Phase der ESS I/ESS II

Beschreibung

The European Spallation Source (ESS) to be located in Lund, Sweden, aims to become the world’s leading facility for scientific research using long-pulse neutrons. It will be funded and operated by a partnership of 17 countries in Europe and will become available for the community in 2019.

The German contribution to the Design Update Phase of the European Spallation Source (ESS) is a joint collaboration of the Helmholtz Assocication Centres in Hamburg (DESY), Karlsruhe (KIT), Jülich (FZJ), Geesthacht (HZG), Berlin (HZB) and the FRM II in Munich. The consortium is organized and managed be Forschungszentrum Jülich.
In a joint collaboration, centres of the Helmholtz Association and the FRM II aim to lead the German contribution to the design update phase of the European Spallation Source (ESS) in Lund. The consortium is organized and managed by Forschungszentrum Jülich (FZJ).

The Design Update Phase addresses all key parameters of the ESS project such as the design and the performance of the accelerator and target, the intended instrumentation suite and the scientific challenges, as well as critical instrument components. The Design Update Phase concludes with the Technical Design Report (TDR) of the future European Spallation Source (ESS).

The German partners contribute to the areas accelerator components, target, instrument concepts and critical components. Whereas the large scale facilities in Hamburg (DESY), Karlsruhe (KIT) and FZJ deal with the core components of the source, the FRM II brings its broad experience in utilizing the neutron beam for science. In collaboration with the other German neutron centres (JCNS at Forschungszentrum Jülich, BENSC at Helmholtz-Zentrum Berlin and GEMS at Helmholtz Zentrum Geesthacht) new instrument designs and critical components was developed. Each workpackage is coordinated by one of the partners.

For more information, please visit:
europeanspallationsource.se
fz-juelich.de

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.11.2010 - 30.10.2013

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
Einkristalldiffraktometer mit polarisierten Neutronen (POLI) am Strahlkanal SR-9a des FRM II

Beschreibung

Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05K10PA2.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2010 - 31.12.2013

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
TRR80 - Bestimmung der Elektronischen Struktur mit Spin-Polarisierten Positronen (1)

Beschreibung

Spin-polarisierte 2D-ACAR (Winkelkorrelation der Annihilationsstrahlung) ist eine einzigartige Technik, um spinaufgelöst Fermi-Flächen zu messen. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der elektronischen Struktur von Elementkristallen wie Pd, Gd und Cr sowie von intermetallischen Verbindungen wie Heusler-Legierungen, um ein besseres Verständnis der Elektronenkorrelationen zu erlangen. Die theoretischen Berechnungen der Impulsdichten in korrelierten Systemen wird weiterentwickelt. Hierzu wird ein Gitter-Hubbard-Modell implementiert, in dem sowohl Elektronen-Elektronen- als auch Elektron-Positron-Wechselwirkungen berücksichtigt werden.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 107745057.

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.01.2010 - 31.12.2013

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
NMI3 (FP7) - Integrated Infrastructure Initiative for Neutron and Muon Spectroscopy

Beschreibung

The Integrated Infrastructure Initiative for Neutron Scattering and Muon Spectroscopy (NMI3) aims at the pan-European coordination of neutron scattering and muon spectroscopy, maintaining these research infrastructures as an integral part of the European Research Area. NMI3 comprehensively includes all major facilities in the field, opening the way for a more concerted, and thus more efficient, use of the existing infrastructure. Co-ordination and networking within NMI3 will lead to a more strategic approach to future developments and thus reinforce European competitiveness in this area. NMI3 is a consortium of 22 partners from 13 countries, including 10 research infrastructures. The objective of integration will be achieved by using several tools: * Transnational ACCESS will be provided by 10 partners offering more than 4000 days of beam time. This will give European users access to all of the relevant European research infrastructures and hence the possibility to use the best adapted infrastructure for their research. * Joint Research Activities focusing on six specific R&D areas will develop techniques and methods for next generation instrumentation. They involve basically all those European facilities and academic institutions with major parts of the relevant know-how. * Dissemination and training actions will help to enhance and to structure future generations of users. * Networking and common management will help strategic decision-making from a truly European perspective.

For more information, please visit:
nmi3.eu
cordis.europa.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.02.2009 - 31.01.2013

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No FP7-INFRASTRUCTURES - 226507 .

HEiDi: Diffraktometrie - Spindichteuntersuchungen am EKD HEiDi

Beschreibung

Informationen unter foerderportal.bund.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 05KN7PAA.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2007 - 30.06.2010

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
HEIDI (2004) - Polarisierte Neutronen für Spindichtebestimmungen am Einkristall-Diffraktometer HEiDi

Beschreibung

Weitere Informationen unter enargus.de

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – Förderkennzeichen 03HE6AA3.

Principal Investigator

Förderzeitraum

01.07.2004 - 30.06.2007

Förderorganisation

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
NMI3 (FP6) - Integrated Infrastructure Initiative for Neutron Scattering and Muon Spectroscopy

Beschreibung

The aim of the Integrated Infrastructure Initiative for Neutron Scattering and Muon Spectroscopy (NMI3) is to facilitate the pan-European coordination of neutron scattering and muon spectroscopy research activities, by integrating all the research infrastructures in these fields within the European Research Area.

NMI3 is a consortium of 18 partner organisations from 12 countries, including 8 facilities.

NMI3 includes all major facilities in the fields of neutron scattering and muon spectroscopy, opening the way for a more concerted, and thus more efficient, use of the existing infrastructure; the ultimate aim being a more strategic approach to future developments and increased European competitiveness in this area.

For further information, please visit:
nmi3.eu
hzg.de/science

Koordination

  • Council for the Central Laboratory for the Research Councils (CCLRC)
    UK

Principal Investigator

  • Council for the Central Laboratory for the Research Councils (CCLRC)
    UK
  • und weitere

Förderzeitraum

01.01.2004 - 30.06.2008

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No FP6-2002-Infrastructure-1, 3.2.1.

MaMaSELF - Master of Materials Science Exploring Large Scale Facilities

Beschreibung

Bei MaMaSELF handelt es sich um ein zweijähriges europäisches Masterprogramm in den Materialwissenschaften im Rahmen des Erasmus-Mundus-Exzellenzprogramms.

Weitere Informationen unter mamaself.eu sowie unter ec.europa.eu

Koordination

Principal Investigator

Förderzeitraum

2007- 2019

Förderorganisation

  • Europäische Union

This project received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 599159-EPP-1-2018-1-FR-EPPKA1-JMD-MOB.

TRR80 - Elektronische Struktur und Phasenumwandlungen

Beschreibung

In intermetallischen Verbindung sind die realisierten Materialeigenschaften durch die tatsächlichen atomaren Anordnungen bestimmt. Hier werden wir den Effekt von Unordnung untersuchen, indem wir hauptsächlich Neutronendiffraktometrie mit Messungen makroskopischer Parameter korrelieren und entsprechende mikroskopische Modelle herleiten. Dabei werden wir speziell Ni2Mn-basierte Heuslersysteme betrachten, deren funktionale Potentiale u.a. große ferromagnetische Formgedächtnis- und magnetokalorische Effekte sowie ferromagnetische Halbmetallizität umfassen.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 107745057.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

2014-2021

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
EXC 153 - Ursprung und Struktur des Universums: EDM Experiment

Beschreibung

In diesem Exzellenzcluster erforschen Astrophysiker, Kern- und Teilchenphysiker gemeinsam einige der bedeutendsten, ungelösten Fragen der modernen Wissenschaft: die innerste Struktur von Materie, Raum und Zeit; die Natur der Fundamentalkräfte; sowie die Struktur, Geometrie und Zusammensetzung des Universums. Das Cluster ist in München/Garching angesiedelt, einem der größten und aktivsten Zentren der Welt im Bereich der fundamentalen Physik und Astrophysik.

Wissenschaftler des Clusters beteiligen sich aktiv in internationalen Kollaborationen am Bau der größten, weltweit einzigartigen wissenschaftlichen Einrichtungen der Astro- und Teilchenphysik, um damit den verborgenen physikalischen Eigenschaften des Kosmos auf die Spur zu kommen. Mit sorgfältig konstruierten Experimenten, astronomischen Beobachtungen, aufwendigen numerischen Simulationen und neuen theoretischen Modellen werden im Cluster fundamentale Schlüsselfragen der Physik untersucht, die die kleinsten Skalen mit den größten Skalen des
Kosmos verbinden. Die Eigenschaften der Kräfte und der Materie bei extrem hohen Energien und extrem kleinen Abständen werden Einblicke in den Ursprung und die Vereinheitlichung der vier Fundamentalkräfte der Natur liefern. Diese wiederum bestimmen die frühe Entwicklung des Universums. Der im Rahmen des Standardmodells der Teilchenphysik rätselhafte Überschuss an Materie im Vergleich zur Antimaterie im Universum wird erforscht. Man sucht nach Hinweisen für Supersymmetrie, dem derzeit aussichtsreichsten Kandidaten für eine Erweiterung des Standardmodells. Die Natur der dunklen Materie und der dunklen Energie werden untersucht, die die Masse und Expansion des Universums dominieren. Auf einer noch fundamentaleren Ebene studieren Clusterwissenschaftler neue Theorien der Quantengravitation, um mögliche Zusammenhänge zwischen der dunklen Energie, der Entstehung der Masse und der Struktur von Raum und Zeit zu entdecken. Die Entstehung von schwarzen Löchern und die Elementanreicherung des Universums werden untersucht.

Zehn neu gegründete Nachwuchsgruppen arbeiten in einem speziell für das Cluster vorgesehenen Bürogebäude, das gleichzeitig das Herz des Clusters bildet. In diesem Wissenschaftszentrum ist auch die Clusteradministration angesiedelt sowie Wissenschaftler aus dem Pool der strategischen Partner und weitere eingeladene Gäste. Dieses Cluster bietet jungen Nachwuchswissenschaftlern die einmalige Gelegenheit zum Aufbau einer erfolgreichen Karriere in einem der interessantesten interdisziplinären Gebiete der modernen Grundlagenforschung.

Weitere Informationen unter gepris.dfg.de/

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 24799710.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

2013 - 2017

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
PERC (2015) - A clean, bright an versatile source of neutron decay products

Beschreibung

SPP 1491:Precision experiments in particle- and astrophysics with cold and ultracold neutrons.
Teilprojekt PERC – a clean, bright an versatile source of neutron decay products

Weitere Informationen zu diesem Schwerpunktprogramm unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 130699104

Principal Investigator

Förderzeitraum

2015 - 2018

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
PERC (2010) - A clean, bright an versatile source of neutron decay products

Beschreibung

Within the Standard Model of particle physics, neutron decay can be described by only three parameters. On the other hand, neutron decay offers a multitude of observables and the problem is thus strongly over-determined. Precision measurements on neutron decay observables make it thus an ideal candidate in the search for physics beyond the standard model. To perform next generation high precision measurements, we propose, in a collaborate effort among five research groups, to build a new instrument called PERC. It will deliver not neutrons, but neutron decay products. It is intended to be a versatile instrument that can be used by different groups of scientists to make precision measurements on neutron decay observables to address various contemporary particle physics questions. The main component of the new instrument PERC is a 10m long superconducting magnet system. With this proposal we request funding for this magnet and essential infrastructure.

Informationen zu SPP 1491: PERC – a clean, bright an versatile source of neutron decay products unter gepris.dfg.de

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 167645298.

Principal Investigator

Förderzeitraum

2010-2017

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
EDM - Polarized ultra-cold neutrons in the next generation measurement of the neutron EDM

Beschreibung

Schwerpunktprogramm 1491- Precision experiments in particle- and astrophysics with cold and ultracold neutrons

Informationen unter gepris.dfg.degepris

Dieses Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft – Projektnummer 237295021.

Principal Investigator

Partner

Förderzeitraum

2013-2017

Förderorganisation

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kontakt:

Dr. Diana Fleischer
Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ)
Telefon: +49 (0)89 289-14965
E-Mail: diana.fleischer@frm2.tum.de

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