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MLZ

Lichtenbergstr.1
85748 Garching

MIRA

Kaltes Dreiachsenspektrometer (im Diffraktionsmodus für elastische Messungen mit niedrigem Untergrund)

MIRA MIRA

MIRA ist ein kaltes Dreiachsenspektometer mit einem Wellenlängenbereich von 3.5 Å < λ < 6 Å (1.2 < k < 1.6). Energieüberträge von -6 meV < ∆E < 3 meV können erreicht werden.
Durch die vielen miteinander kombinierbaren Optionen können auch neue komplizierte Experimente sehr flexibel und schnell realisiert werden. Die verschiedenen Optionen des Instruments sind:

  • Kalte Neutronenstreuung (im elastischen Mode des Dreiachsers)
  • Dreiachsenaufbau für inelastische Messungen in extremen Umgebungen, wie Druck, Magnetfeld und Temperatur
  • Neutronenreflektometrie
  • MIEZE (eine Abart der Neutron-Spin-Echo-Methode, die auch in Magnetfeldern funktioniert)
  • 3D-Polarisation

Polarisierte Neutronen sind optional für alle Versuchsaufbauten an MIRA. Bei Verwendung des Fingerdetektors weist das Instrument einen sehr niedrigen Hintergrund von weniger als 0.1 cps auf. An MIRA kann in ein q-Bereich bis zu 2.5 Å-1 eine q-Auflösung von 0.01 Å-1 erreicht werden.

Vertikale und horizontale Magnetfelder bis zu 2.2 T und vertikale Magnetfelder bis zu 12 T sind möglich. Ein Temperaturbereich von 50 mK bis 1500 K steht unter Verwendung der Standard-Probenumgebung bei MLZ zur Verfügung.

Typische Anwendungen
  • Dynamiken von magnetischen Anregungen
  • Bestimmung von großen magnetischen Strukturen, wie zum Beispiel von helikalen Spindichtewellen oder magnetischen Gittern
  • Quasi-elastische Messungen in magnetischen Feldern mit hoher Auflösung
  • Strukturbestimmung und Dynamik in extremen Umgebungen, z. B. unter hohen Drücken
  • Bestimmung der Schichtdicke von dünnen Filmen, beispielsweise in der Polymerphysik
  • Reflektometrie an magnetischen Multischichtsystemen
  • Polarisationsanalyse
Technische Daten

MIRA

Primärstrahl

  • Neutronenleiter: NL6-S
  • Abmessungen: 60 × 120 mm2 (Breite x Höhe)
  • Beschichtung: Seiten m = 2.0, oben/ unten m = 2

Monochromator

Horizontal fokussierend HOPG Δλ/λ ≈ 2 %
3.5 Å < λ < 6 Å

max. Fluss an der Probe

  • 5 · 107 n s-1 cm-2 bei 4.7 Å
  • 1 · 106 n s-1 cm-2 polarisiert

Analysator

  • 2 Kavitäten
  • S-Bender, Transmissionspolarisator
  • 3He-Spin-Filter

Detektor

  • 20 × 20 cm2 2-D PSD mit 1 x 2 mm2 Auflösung
  • 1 Zoll 3He Finger Detektor
  • 20 × 20 cm2 2-D PSD, Zeitauflösung < 1 ps
  • mit niedrigem Untergrund < 0.1 cps

Instrumentverantwortliche

Dr. Robert Georgii
Telefon: +49 (0)89 289-14986
E-Mail:

MIRA
Telefon: +49 (0)89 289-14877

Betreiber

TUM

Publikationen

Finden Sie alle aktuellen Publikationen zu MIRA in unserer Publikationsdatenbank iMPULSE:

impulse.mlz-garching.de

Zitierung Instrument

Heinz Maier-Leibnitz Zentrum. (2015). MIRA: Dual wavelength band instrument. Journal of large-scale research facilities, 1, A3. http://dx.doi.org/10.17815/jlsrf-1-21

The multi-purpose three-axis spectrometer (TAS) MIRA at FRM II
R. Georgii, T. Weber, G. Brandl, M. Skoulatos, M. Janoschek, S. Mühlbauer, C. Pfleiderer, P. Böni
NIMA 881, 11 February 2018, Pages 60-64
https://doi.org/10.1016/j.nima.2017.09.063

Zitat bitte stets einschließlich DOI.

Galerie

MIRA-1
MIRA-1
MIRA-2
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