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01.06.2018

„Neutronen sind fantastisch“

Prof. Dr. Stephan Förster Prof. Dr. Stephan Förster Prof. Dr. Stephan Förster ist neuer Direktor am MLZ. © Ralf-Uwe Limbach / Forschungszentrum Jülich

Prof. Dr. Stephan Förster ist neuer Direktor am MLZ. © Ralf-Uwe Limbach / Forschungszentrum Jülich



Seit Ende Februar ist Prof. Dr. Stephan Förster vom Forschungszentrum Jülich Direktor am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum. Er folgt Prof. Dr. Thomas Brückel nach.

Eigentlich begann Prof. Stephan Försters Karriere vor 42 Jahren in seinem Kinderzimmer.Er war zwölf und hatte gerade einen Chemiebaukasten ausgepackt. „Als ich das erste Mal an Molekülen ‚herumbasteln‘ konnte, war es um mich geschehen“, erinnert sich der gebürtige Mainzer mit einem Lächeln. Seine Neugier auf chemische Vorgänge ist geblieben und treibt ihn bis heute an. Seit April 2017 leitet Förster das Jülicher Institut für Neutronenstreuung (ICS-1/JCNS-1), seit Ende Februar 2018 ist er auch der Jülicher Direktor am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum in Garching.

„Mithilfe der Neutronenstreuung können wir quasi sehen, wo Atome sind und wie sie sich bewegen. Das finde ich fantastisch!“, schwärmt der Forscher. Die entsprechenden Geräte zu bauen und zu betreiben ist eine Kernkompetenz seines Instituts in Jülich. Der zweite Schwerpunkt ist die Erforschung „Weicher Materie“. Dazu gehören etwa Kunststoffe, Cremes, Gele und biologische Substanzen wie Eiweißmoleküle. „Uns interessiert, wie diese Materialien aufgebaut sind, wie ihre Bestandteile sich gegenseitig beeinflussen und was man verbessern könnte“, erklärt der Wissenschaftler.

In Jülich steht ihm dafür ein breites Spektrum an Instrumenten zur Verfügung. „Das findet man an keiner Universität“, sagt der 54-Jährige. Dass er als Institutsleiter kaum noch selbst im Labor stehen kann, bedauert er ein bisschen: „Wenn ich etwas Neues und gänzlich Unerwartetes entdeckt habe – solche Momente vergisst man nie wieder!“

Sein Institut will er jetzt ausbauen und noch enger mit Kollegen – etwa am JCNS, ICS, INM oder ER-C – vernetzen. Das ist viel Arbeit. Aber Förster weiß auch, wie man einen guten Ausgleich zum Beruf findet. Der zweifache Vater genießt die Freizeit mit seiner Familie – und das Joggen, „weil man das ohne großen Aufwand überall machen kann“. Ganz im Gegensatz zu seiner hochkomplexen Forschung in Jülich und Garching.

Text: Angela Wenzik

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