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13.09.2018

Gründungspartner unterzeichnen Satzung zur Bildung des Neutronenquellen Konsortiums LENS

LENS Unterzeichungszeremonie LENS Unterzeichungszeremonie Die Vertreter acht europäischer Forschungseinrichtungen unterzeichnen die Satzung der League of advanced European Neutron Sources (LENS). © J. Neuhaus / TUM

Die Vertreter acht europäischer Forschungseinrichtungen unterzeichnen die Satzung der League of advanced European Neutron Sources (LENS). © J. Neuhaus / TUM



Die Vertreter acht europäischer Forschungseinrichtungen unterzeichneten heute im Rahmen der Conference of Research Infrastructures, ICRI2018, in Wien die Satzung der League of advanced European Neutron Sources (LENS).

Die Unterzeichnungszeremonie markiert die Gründung eines neuen strategischen Konsortiums europäischer Forschungsneutronenquellen mit dem Ziel, gemäß der Satzung, „jede Form von Diskussion und Entscheidungsprozess zu erleichtern, die das Potenzial haben die europäische Neutronenwissenschaft durch eine erweiterte Zusammenarbeit der Einrichtungen zu stärken“.

Jean-David Malo von der Europäischen Kommission begrüßte die Gründung des LENS Konsortiums für eine wirksamere und offenere europäische Neutronenwissenschaft. “Die Ziele des LENS Konsortiums stimmen gut mit dem langristigen Nachhaltigkeitsplan für Forschungsinfrastrukturen der Kommission überein.”
Die Gründungspartner des Konsortiums umfassen sowohl europäische, als auch nationale Einrichtungen in Frankreich, Deutschland, Schweden, Ungarn, dem Vereinigten Königreich, Norwegen und der Schweiz. Weitere qualifizierte Einrichtungen sind jederzeit zur Teilnahme eingeladen.

Helmut Schober, Direktor des Institut Laue-Langevin, erklärte während der Zeremonie: „Materialforschung schafft die Grundlage für die Technologien der Zukunft, die nötig sind, um einen weltweit nachhaltigen hohen Lebensstandard zu erreichen. LENS wird bei der Entwicklung dieser Technologien helfen, indem es die Nutzung der Ressourcen in der Neutronenforschung durch eine strategische Koordination zwischen den Forschungseinrichtungen optimiert.“

Die Gründung von LENS kommt zu einem entscheidenden Moment des Wandels und des Optimismus in der europäischen Neutronenforschung und legt ein besonderes Augenmerk auf die Interaktion zwischen den Nutzergemeinschaften der Neutronenforschung und deren Förderorganisationen. Die Vision von LENS besteht aus einer steten Verbesserung und Anpassung von Neutronenquellen an die Gemeinschaften, denen sie dienen, indem Ressourcen optimiert und Richtlinien zwischen den Partnern eng aufeinander abgestimmt werden.

Zusammenschluss zur Gestaltung der Zukunft

Die Bewältigung der großen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaften stehen, erfordert oft die Entwicklung neuer Hochleistungswerkstoffe. Maßgeschneiderte Materialien und Materialsysteme sind für die Weiterentwicklung aller Schlüsseltechnologien notwendig, von Informationstechnologie und erneuerbaren Energiekonzepten bis hin zu sichereren und umweltfreundlicheren Transportsystemen und lebensrettenden medizinischen Anwendungen. Die Untersuchung von Materialien mit Neutronen gilt als eine der Säulen der analytischen Techniken für diese Entdeckungen.

Neutronenbasierte Forschungseinrichtungen werden dabei in zahlreichen Disziplinen über das gesamte Spektrum der Wissenschafts- und Technologieentwicklung hinweg eingesetzt und erzeugen eine hohe sozioökonomische Wirkung. Europa hat in diesem Bereich eine weltweite Führungsrolle übernommen und bedient eine sehr breite wissenschaftliche Gemeinschaft von mehr als 5.000 Forschern, indem diesen mehr als 32.000 Messtage an Instituten für Neutronenstreuung zur Verfügung gestellt werden.

Die LENS Gründungspartner:
Budapest Neutron Centre, Ungarn
European Spallation Source, Schweden
Heinz Maier-Leibnitz Zentrum, Deutschland
Institut Laue-Langevin, Frankreich
Institute for Energy Technology, Norwegen
ISIS Neutron & Muon Source, Vereinigtes Königreich
Laboratoire Léon Brillouin, Frankreich
Paul Scherrer Institute, Schweiz

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