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12.09.2020

Aus der Neutronenleiterhalle nach Triest

ESOF2020 Pic2 ESOF2020 Pic2 Liveschaltung von Trieste in die Neutronenleiterhalle zu Laura Guasco am MLZ (links im Bildschirm). © CERIC-ERIC

Liveschaltung von Trieste in die Neutronenleiterhalle zu Laura Guasco am MLZ (links im Bildschirm). © CERIC-ERIC

Dass eine Online-Konferenz gut funktionieren kann, bewies das Euroscience Open Forum (ESOF) vom 2. bis 6. September in Triest: mehr als 400 Teilnehmer aus 56 Ländern tauschten sich zum Thema “Freedom for science, science for freedom” aus. Beim begleitenden Science in the City-Festival hielten Wissenschaftler des MLZ Online-Vorträge und zeigten Filme.

Gemeinsam mit acht weiteren europäischen Großforschungseinrichtungen beteiligte sich das Heinz Maier-Leibnitz Zentrum an dem Science in the City-Festival. Wegen der Corona-Reisebeschränkungen konnten die Teilnehmer nicht an den Veranstaltungsort reisen. Deshalb schalteten sich insgesamt 16 italienische Wissenschaftler live von ihrem wissenschaftlichen Gerät in Deutschland, Großbritannien oder Schweden direkt nach Italien. Die Besucher in Triest konnten so Vorträge auf Italienisch hören, die wissenschaftliche Umgebung sehen und direkt Fragen stellen.

ESOF2020 - all ESOF2020 - all Die drei Vortragenden des MLZ auf dem Science in the City Festival in Trieste (von oben): Gaetano Mangiapia, Laura Guasco und Stefano Pasini. © Reiner Müller

Die drei Vortragenden des MLZ auf dem Science in the City Festival in Trieste (von oben): Gaetano Mangiapia, Laura Guasco und Stefano Pasini. © Reiner Müller

Drei Forscher am MLZ beteiligten sich an den Live-Übertragungen. Laura Guasco, Doktorandin des Max-Planck Instituts für Festkörperforschung, forscht an neuen Materialien für die Wasserstoffspeicherung am Instrument NREX. Ihre Vorträge hatten den Titel „Nuovi materiali per lo stoccagio di idrogeno e come trovarli“ und sind online abrufbar.

Dr. Stefano Pasini, leitender Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, berichtete in seinen Live-Vorträgen, wie Neutronen die Nebenwirkungen von Ibuprofen entschlüsseln. Das haben Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich mit Neutronen Spin Echo Spektrometrie untersucht. Auch hier gibt es eine Aufnahme auf Youtube zu sehen (Beginn ab 10:22).

Stand der Großforschungseinrichtungen der ERF-AISBL auf der ESOF Stand der Großforschungseinrichtungen der ERF-AISBL auf der ESOF Der gemeinsame Stand der Großforschungseinrichtungen der ERF-AISBL auf der ESOF. Hier konnten die Besucher an den Live-Übertragungen teilnehmen. © CERIC-ERIC

Der gemeinsame Stand der Großforschungseinrichtungen der ERF-AISBL auf der ESOF. Hier konnten die Besucher an den Live-Übertragungen teilnehmen. © CERIC-ERIC

Um die Sonnenenergie ging es bei Dr. Gaetano Mangiapia, Instrumentwissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht am MLZ. Am Neutronen-Reflektometer REFSANS hatten Wissenschaftler der TU München untersucht, wie organische Solarzellen ihre Effizienz steigern können. Sein Vortrag ist auf Youtube abrufbar (Beginn ab 01:09:00).

Zwischen den Live-Übertragungen waren englische Filme über die Forschung an den einzelnen Wissenschaftsinstituten zu sehen. Das MLZ beteiligte sich mit einem Film über die Forschung an Antibiotika-Resistenzen am Diffraktometer BioDiff mit Dr. Johanna Jochum und Dr. Tobias Schrader und einem Film über Bildgebung mit Neutronen an der Radiografie-Anlage NECTAR mit Dr. Adrian Losko.

Weitere Informationen

Gemeinsam mit anderen Wissenschaftskommunikatoren ist das Presseteam des MLZ und FRM II aktiv im Rahmen der Association of European-level Research Infrastructures Facilities (ERF-AISBL) in der RICE Working Group. Gemeinsam organisiert die Gruppe im zweijährigen Turnus einen Workshop für Wissenschaftskommunikation von Großforschungseinrichtungen PARI (Public Awareness of Research Infrastructures) und nimmt bereits zum zweiten Mal an der ESOF-Konferenz teil.
2018 war die RICE working group der ERF-AISBL auf der ESOF mit einem Stand auf dem zentralen Marktplatz in Toulouse aktiv. Damals zog die „Olympiade der Photonen und Neutronen“ mehr als 4600 Besucher an, darunter die französische Wissenschaftsministerin.

Informationen zur ESOF Trieste: https://www.esof.eu/en/

Teilnehmende Großforschungseinrichtungen in Trieste:
  • CERIC-ERIC, Trieste
  • Elettra Sincrotone Trieste
  • ESO, Garching
  • European Spallation Source ESS, Schweden
  • Helmholtz Zentrum Berlin
  • MAX IV, Schweden
  • MLZ, Garching
  • PRACE, Brüssel
  • Square Kilometre Array, Großbritannien

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