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30.10.2026

Forschungsdaten besser nutzbar machen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Konsortium DAPHNE4NFDI seit Anfang Oktober 2026 weiter. DAPHNE4NFDI steht für Daten aus Photonen- und Neutronenexperimenten und ist ein Konsortium aus 18 Partnern. Auch das Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ) ist mit allen drei Partnern daran beteiligt, um das Forschungsdatenmanagement für die Nutzergemeinschaft weiter zu entwickeln.

Bilder Daphne(1) Bilder Daphne(1) Dr. Sebastian Busch, Dr. Wiebke Lohstroh und Dr. Astrid Schneidewind (v.l.) leiten die DAPHNE-Projekte am MLZ. © Bernhard Ludewig, FRM II / TUM ; Wenzel Schürmann, TUM

Dr. Sebastian Busch, Dr. Wiebke Lohstroh und Dr. Astrid Schneidewind (v.l.) leiten die DAPHNE-Projekte am MLZ. © Bernhard Ludewig, FRM II / TUM ; Wenzel Schürmann, TUM

Immer größere Datenmengen, komplexere Experimente und der steigende Bedarf an schneller Datenanalyse stellen Forschende vor neue Anforderungen in Bezug auf Datenmanagement und automatisierte Analysemethoden. Diese Themen stehen im Zentrum von DAPHNE4NFDI, eines der 27 geförderten Konsortien im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Insbesondere sollen Daten, die an Photonen- und Neutronengroßforschungseinrichtungen erzeugt werden, den FAIR Prinzipien genügen. FAIR steht für – Findable, Accessible, Interoperable, and Reusable (deutsch: Auffindbar, Zugänglich, Interoperabel, und Wiederverwendbar). Zu dem Konsortium gehören auch die drei MLZ-Partner Technische Universität München (TUM), das Forschungszentrum Jülich (FZJ) und das Helmholtz-Zentrum Hereon.

Bilder Daphne(2) Bilder Daphne(2) DAPHNE4NFDI ist eines von 27 geförderten Konsortien im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). © DAPHNE4NFDI

DAPHNE4NFDI ist eines von 27 geförderten Konsortien im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). © DAPHNE4NFDI

Gemeinsame Standards
„Seit Beginn der ersten Förderperiode im Jahr 2021 entwickelt DAPHNE4NFDI gemeinschaftsorientiert Standards, Dienste und Software, die Forschende beim effizienten Verwalten, Austauschen und Wiederverwenden von Daten im gesamten Forschungszyklus unterstützen“, sagt Dr. Astrid Schneidewind, die das Projekt für das Forschungszentrum Jülich am MLZ betreut.

Nutzung der Daten erweitern
In der zweiten Förderphase sollen die Entwicklungen standmäßig für Forschende an Neutronen und Photonenquellen zur Verfügung gestellt werden: „Am Ende soll das Projekt vor allem eines: den Zugriff auf unsere Daten leichter machen”, sagt Dr. Sebastian Busch vom German Engineering Materials Science Centre des Helmholtz-Zentrums Hereon am MLZ. Dr. Wiebke Lohstroh (TUM) ergänzt: „Die enge Abstimmung im Konsortium und die gemeinsame Etablierung von Daten- und Softwarerepositorien wird die wissenschaftliche Nutzung der Daten erweitern – national wie international, und auch fachbereichsübergreifend im Rahmen der gesamten NFDI.“

Am MLZ erhalten die drei Partner Technische Universität München (TUM) mit dem FRM II, das Forschungszentrum Jülich und das Helmholtz-Zentrum Hereon gemeinsam rund sechs Vollzeitstellen für die Umsetzung.

Mehr Informationen:
DAPHNE4NFDI Website
Pressemitteilung GWK
Pressemitteilung NFDI

Kontakt:
Dr. Wiebke Lohstroh
Technische Universität München
Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ)
E-Mail: Wiebke.Lohstroh@frm2.tum.de

Dr. Astrid Schneidewind
Forschungszentrum Jülich
Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ)
E-Mail: Astrid.Schneidewind@frm2.tum.de

Dr. Sebastian Busch
German Engineering Materials Science Centre (GEMS) am Helmholtz-Zentrum Hereon
Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ)
E-Mail: Sebastian.busch@hereon.de

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