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MLZ

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23.04.2020

Fuat Sezgin Preis für Doktorandin am MLZ

Neslihan Aslan am Flugzeitspektrometer TOFTOF Neslihan Aslan am Flugzeitspektrometer TOFTOF Neslihan Aslan, Doktorandin am MLZ, forscht am Flugzeitspektrometer TOFTOF im Bereich der Wasserstoffspeicherung. © Andreas Heddergott / TUM

Neslihan Aslan, Doktorandin am MLZ, forscht am Flugzeitspektrometer TOFTOF im Bereich der Wasserstoffspeicherung. © Andreas Heddergott / TUM

Die Doktorandin Neslihan Aslan forscht am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ) im Bereich der Wasserstoffspeicherung. Im Januar wurde die Wissenschaftlerin mit dem Fuat Sezgin Preis ausgezeichnet. Dieser wird vom Amt für Auslandstürken (YTB) vom Türkischen Ministerium für Kultur und Tourismus vergeben.

Seit zwei Jahren forscht die Doktorandin Neslihan Aslan im Bereich der Wasserstoffspeicherung am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ) in Garching. „Wir untersuchen Möglichkeiten, Wasserstoff in Festkörpern, wie zum Beispiel Metallhydriden und -komplexhydriden, zu speichern und dadurch Energie, Platz und Kosten zu sparen“, erklärt die Wissenschaftlerin ihre Arbeit. Denn für eine Speicherung in flüssiger Form muss Wasserstoff energieintensiv gekühlt werden. Bei der gasförmigen Speicherung sind wiederum große Speichervolumen nötig.

Für ihre Forschungsarbeit führt Neslihan Aslan deshalb am Instrument TOFTOF spektroskopische Messungen durch. Sie untersucht dabei die Molekülbewegungen von anorganischen Amiden und Borhydriden, da diese Stoffe einen hohen Massenanteil an Wasserstoff enthalten. Die Messungen sollen genauere Aufschlüsse zur Wasserstoffabgabe und –aufnahme in Festkörpern liefern.

Förderung für türkischstämmige Studierende und Doktoranden

Neslihan Aslan beim Einsetzen einer Probe Neslihan Aslan beim Einsetzen einer Probe Neslihan Aslan beim Einsetzen des Probenstabs in den Kryostat. © Andreas Heddergott / TUM

Neslihan Aslan beim Einsetzen des Probenstabs in den Kryostat. © Andreas Heddergott / TUM

Im Sommer 2019 wurde die junge Wissenschaftlerin auf die Ausschreibung des Fuat Sezgin Excellence Award Programs vom Amt für Auslandstürken (YTB) aufmerksam. Der Preis erinnert an den im Juni 2018 verstorbenen Historiker und Islamwissenschaftler Prof. Dr. Fuat Sezgin, der unter anderem an der Universität Frankfurt lehrte. Nachdem die Türkei das Jahr 2019 als „Prof. Dr. Fuat Sezgin Jahr“ ausrief, richtet sich die Förderung an türkischstämmige Bachelor- oder Masterstudierende und Doktoranden, die außerhalb der Türkei lernen und forschen und dabei sehr gute Leistungen erbringen. „Zunächst war ich skeptisch, ob ich für die Förderung überhaupt in Frage komme“, erzählt Neslihan Aslan, die in Regensburg und in Lille in Frankreich studiert hat. Denn die Chemikerin hat zwar türkische Wurzeln, ist aber in Deutschland geboren und hat die deutsche Staatsbürgerschaft.

Neslihan Aslan erhält Fuat Sezgin Preis

Beworben hat sich die Wissenschaftlerin dennoch, „auf gut Glück“, wie sie meint. Die Einladung zu einem Gespräch in München war dann eine freudige Überraschung. Zu dem Termin, der im Sommer 2019 stattfand, waren eigens Vertreter des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus angereist.

Im Januar 2020 durfte sich Neslihan Aslan schließlich über die Auszeichnung freuen – zunächst noch ohne offizielle Preisverleihung aufgrund der Corona-Pandemie. Das Fuat Sezgin Excellence Award Program ist für Doktoranden mit einer finanziellen Förderung von 3000 € dotiert. Die Verwendung des Preisgeldes war für Neslihan Aslan schnell klar: Einen Teil hat die Wissenschaftlerin der Aktion Deutschland Hilft gespendet, mit dem anderen Teil konnte sie gemeinsam mit ihren Geschwistern eine lang ersehnte Reise in die USA unternehmen.

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