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MLZ

Lichtenbergstr.1
85748 Garching

PAES

Positronenannihilation induziertes Auger-Elektronenspektrometer

Probenkammer Probenkammer

PAES ist eine neu entwickelte Anwendung für Oberflächenstudien mit hoher Elementselektivität und außergewöhnlicher Oberflächenempfindlichkeit. Das Instrument wird von der Technischen Universität München betrieben und ist an NEPOMUC angeschlossen.

In PAES wird die Emission von Auger-Elektronen durch Positron-Elektronenzerstrahlung initiiert, was zu mehreren großen Vorteilen gegenüber konventioneller AES führt, wie z.B.:

  • hohe Empfindlichkeit auf der obersten atomaren Schicht
  • kein Sekundärelektronenuntergrund bei den Auger-Peaks
  • zerstörungsfreie Technik

PAES ist Teil des Oberflächenspektrometers (SuSpect), der auch die Probenvorbereitung unter UHV-Bedingungen, konventioneller AES und XPS ermöglicht. Anwendungsbeispiele für Untersuchungen mittels PAES sind Flächen mit Sub-Monolagen von Fremdatomen, hochauflösende Bestimmung der Auger-Linienformen, elementselektive Oberflächenuntersuchungen.

Technische Daten

Strahleigenschaften

  • Positronenimplantationsenergie: 20 eV
  • Elektronenergieauflösung: ΔE/E <1 %

Probe

  • Probengröße: ø 10 mm
  • Probendicke: 0.5 mm (0.1 – max. 3 mm)

Typische Messzeiten

  • Messzeit (typisch für ein PAES-Spektrum): 10-15 min

Komplementäre Methoden

  • Konventionelle Elektronen- oder Röntgen-induzierte AES
  • XPS
  • STM

Instrumentverantwortlicher

Dr. Christoph Hugenschmidt
Telefon: +49 (0)89 289-14609
E-Mail:

PAES
Telefon: +49 (0)89 289-14774

Betreiber

TUM

Zitierung Instrument

Heinz Maier-Leibnitz Zentrum. (2015). PAES: Positron annihilation induced Auger electron spectrometer. Journal of large-scale research facilities, 1, A24. http://dx.doi.org/10.17815/jlsrf-1-51

Zitat bitte stets einschließlich DOI.

Galerie

PAES
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© W. Schürmann, TUM
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