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29.07.2014

Neuer Jülicher Vorstandsvorsitzender besucht JCNS-Außenstelle am MLZ

Besuch Prof. Marquardt Besuch Prof. Marquardt Besuch in der Neutronenleiterhalle (von links): Dirk Schlotmann, Leiter der Technischen und Administrativen Infrastruktur des JCNS, Prof. Dieter Richter, Wissenschaftlicher Direktor des JCNS, Prof. Wolfgang Marquardt, seit 1. Juli 2014 Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, Dr. Alexander Ioffe, Leiter der JCNS-Außenstelle am MLZ. | © R. Bucher / FRM II, TUM

Besuch in der Neutronenleiterhalle (von links): Dirk Schlotmann, Leiter der Technischen und Administrativen Infrastruktur des JCNS, Prof. Dieter Richter, Wissenschaftlicher Direktor des JCNS, Prof. Wolfgang Marquardt, seit 1. Juli 2014 Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, Dr. Alexander Ioffe, Leiter der JCNS-Außenstelle am MLZ. | © R. Bucher / FRM II, TUM

Der Besuch fiel in die Zeit intensiver Vorbereitungen vor dem nächsten Messzyklus. Der wissenschaftliche Direktor des JCNS, Prof. Dieter Richter, erläuterte zum Auftakt anhand der Organisationsstruktur des MLZ die Beiträge und Services der einzelnen Partner in der Kooperation. Dr. Ina Lommatzsch vom Nutzerbüro stellte dem Gast vor, wie am MLZ aus einer guten wissenschaftlichen Idee ein Messzeitantrag entsteht, der, bei positiver Begutachtung durch den entsprechenden Fachausschuss, zu einer Messung an einer der Neutronenstreuinstrumente führt. Das Nutzerbüro betreut dafür etwa 1000 Besuche pro Jahr von Wissenschaftlern aus aller Welt.

Ein Rundgang durch die Neutronenleiter- und Experimentierhallen zu den vom JCNS – teilweise in Kooperation mit der Technischen Universität München und der RWTH Aachen – betriebenen oder im Aufbau befindlichen Instrumenten füllte den zweiten Teil des Besuches. Am Flugzeitspektrometer für diffuse Neutronenstreuung (DNS) war die enge Kooperation des JCNS mit dem Jülicher Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA) hautnah zu besichtigen: Ingenieure und Mechaniker von ZEA-1, G-ELI und JCNS waren dabei, neue Komponenten am DNS aufzubauen und zu installieren , die zu einer deutlichen Verbesserung der Messmöglichkeiten für die wissenschaftlichen Nutzer führen werden. Kurze Präsentationen von Instrumentenwissenschaftlern und Postdoktoranden zur Funktionsweise und den aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen gaben dem Gast einen guten Überblick über das Leistungsspektrum der Instrumente und der angebotenen Messmöglichkeiten. „Ich glaube, wir konnten Prof. Marquardt zeigen, welchen Stellenwert die Neutronenforschung bei der Lösung aktueller wissenschaftlicher Fragestellungen besitzt, welcher Aufwand dazu notwendig ist und mit welchem Engagement das ganze Team am MLZ dafür arbeitet, exzellente Wissenschaft an exzellenten Instrumenten zu ermöglichen“, fasste Prof. Dieter Richter als Ergebnis des Besuches zusammen.

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