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19.06.2012

Die Forschungs-Neutronenquelle ist sicher

Die Reaktor-Sicherheitskommission bestätigt den hohen Sicherheitsstandard im Rahmen des Stresstests für Forschungsreaktoren.

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Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) gehört zu den modernsten Forschungsreaktoren weltweit. Das Sicherheitsniveau der Forschungs-Neutronenquelle übertrifft dabei bei weitem die Anforderungen, die in der Betriebsgenehmigung enthalten sind. Dies hat die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) bestätigt, die im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die deutschen Forschungsreaktoren überprüft hat.

Hintergrund für diese Überprüfung und Bewertung der deutschen Forschungsreaktoren durch die RSK sind die Ereignisse im japanischen Kernkraftwerk Fukushima I im Jahr 2011. Basierend auf einer Aufforderung durch den Deutschen Bundestag wurde die RSK im Juli vergangenen Jahres gebeten, ergänzend zur Sicherheitsüberprüfung der deutschen Kernkraftwerke auch eine Überprüfung der deutschen Forschungsreaktoren vorzunehmen. Die RSK hat nun die Ergebnisse dieser Überprüfung vorgelegt. Schwerpunkt der Überprüfung war, in welchem Grad die Forschungsreaktoren auch bei Einwirkungen, die die Auslegung überschreiten, sowie bei erschwerten Randbedingungen sicher sind.

Insbesondere stellt die RSK zur Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) fest, dass alle sicherheitstechnisch wichtigen Funktionen der Neutronenquelle voll funktionsfähig bleiben bei Absturz eines großen Verkehrsflugzeugs, bei einem 10.000-jährlichen Hochwasser der Isar sowie bei Erdbeben, deren Stärke deutlich über die bisher am Standort aufgetretenen Intensitäten hinausgehen. Zustimmend nehmen die Verantwortlichen der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) zur Kenntnis, dass die Reaktor-Sicherheitskommission den Bedarf sieht, die organisatorischen Details des Notfallschutzkonzepts weiter auszuarbeiten. „Die Ergebnisse der Reaktor-Sicherheitskommission zeigen, dass die Forschungs-Neutronenquelle auch bei extrem unwahrscheinlichen Ereignissen zuverlässig abschaltet und in einen passiv sicheren Zustand übergeht“, sagt Prof. Winfried Petry, Wissenschaftlicher Direktor der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II).

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