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23.06.2014

10-Jahres-Wartungspause im Zeitplan

Kühlturm FRM II von Innen Kühlturm FRM II von Innen Kühlturm, in dem alle inneren Teile zur Wartung und Inspektion entfernt wurden. | © FRM II / TUM

Kühlturm, in dem alle inneren Teile zur Wartung und Inspektion entfernt wurden. | © FRM II / TUM

Zehn Jahre nach der ersten Inbetriebnahme müssen gemäß Vorschrift die wichtigsten Komponenten des FRM II intensiv überprüft werden. Diese Prüfungen sind bislang erfolgreich und im Zeitplan verlaufen.

Ziel der Tests ist es, den sicheren Betrieb der Forschungs-Neutronenquelle für die nächsten Jahre nachzuweisen. Es werden vor allem Drucktests und Sichtprüfungen an den wichtigsten Komponenten in der Nähe des Reaktorkerns durchgeführt. Weil derartige Prüfungen nicht unter Betriebsbedingungen stattfinden können, wurde die Neutronenquelle am 9. Februar planmäßig abgefahren.

Es wurden der Zentralkanal, der Moderatortank, die Strahlrohrnasen und -abschlussplatten sowie die Kalte und Heiße Quelle geprüft. Weiterhin wurden Teile des Schwerwassersystems getestet. Diese Tests erfordern umfangreiche Vorarbeiten, wobei die Vorbereitungen am Moderatortank besonders aufwändig sind: Zunächst muss das Schwerwasser abgelassen und der Tank vakuumgetrocknet, anschließend mit „normalem“ Wasser gefüllt werden. Die Tests, die oftmals wegen der schweren Zugänglichkeit der Systeme eine große Herausforderung darstellen, werden anforderungsgemäß unter Beteiligung der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde und des zugezogenen Sachverständigen durchgeführt.

Die Wartungspause wird auch für Arbeiten an anderen Bauteilen genutzt, die nur während längerer Anlagenstillstände durchgeführt werden können. Das größte Bauteil ist sicherlich der Kühlturm, in dem alle inneren Teile entfernt wurden, um den Stahlbau zu überprüfen und den Korrosionsschutz zu verbessern. Die wichtigsten Bauteile sind die Abschaltstäbe, die intensiv gewartet werden. Auch andere Teile und Komponenten, die wichtig für den Betrieb des FRM II sind, wurden genau inspiziert, gewartet oder sogar vorausschauend ersetzt.

Alle diese Prüfungen konnten erfolgreich durchgeführt werden und zeigen den exzellenten Zustand der Anlage.

Ansprechpartner:
Dr. Axel Pichlmaier
Tel: 089.289.12144
Email:

Pressekontakt:
Andrea Voit
Tel: 089.289.12141
Email:

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